Schock-Videos zur Prävention – #duentscheidest Kampagne sorgt für Aufregung im Netz

Mittelfranken/Saarbrücken – Die Polizei Mittelfranken hat eine neue, aufsehenerregende Kampagne mit dem Hashtag #duentscheidest gestartet. Diese Kampagne, die auf ihrem X-Account (ehemals Twitter) und anderen Social Media Kanälen verbreitet wird, nutzt Schockvideos von realen Unfällen, um auf das Fahrverhalten von Verkehrsteilnehmern einzuwirken. Unter dem Motto „du entscheidest, wie schnell du fährst“ veröffentlicht die Behörde aus Bayern eine Reihe von verstörenden Videos, die viral gehen und die drastischen Konsequenzen von rücksichtslosem Fahren aufzeigen.

Ein besonders beunruhigendes Video zeigt einen 21-jährigen Motorradfahrer, der mit einer Geschwindigkeit von 299 km/h in einen plötzlich ausscherenden PKW kracht. Die Szene, aufgenommen von einer GoPro-Helmkamera des Bikers, ist schwer zu verdauen.

Ein weiteres Video dokumentiert einen Horrorcrash eines 24-jährigen BMW-Fahrers, der mit etwa 180 km/h verunglückt, gegen die Leitplanken prallt und dessen Wagen sofort Feuer fängt. Sowohl der Motorradfahrer, als auch der Autofahrer überlebten ihre Unfälle wie durch ein Wunder – was jedoch leider nicht immer der Fall ist.

 

Denn ein drittes Video zeigt die tragischen Folgen von Verkehrsunfällen mit Todesopfern und verdeutlicht die Endgültigkeit solcher Ereignisse. Diese Kampagne, die nicht für Menschen mit schwachen Nerven geeignet ist, zielt darauf ab, die Bevölkerung aufzurütteln, zu warnen und präventiv zu wirken.

Die Kampagne der Polizei Mittelfranken findet in einem Jahr statt, in dem auch im Saarland eine Reihe von schrecklichen Verkehrsunfällen zu verzeichnen waren. Diese Initiative unterstreicht die Bedeutung von verantwortungsbewusstem Fahren und der Einhaltung von Verkehrsvorschriften.

Die Polizei hofft, dass diese schockierenden Bilder die Öffentlichkeit wachrütteln und zu einem sichereren Fahrverhalten motivieren werden. Die Kampagne #duentscheidest soll eine deutliche Botschaft vermitteln: Jede Entscheidung hinter dem Steuer kann lebensverändernde Konsequenzen haben, sowohl für den Fahrer selbst als auch für andere Verkehrsteilnehmer.

Auch im Saarland gab es im Jahr 2023 einige schlimme Verkehrsunfälle mit Todesfolge. So starb erst gestern ein 27-Jähriger auf schneeglatter Fahrbahn im Nordsaarland (wir berichteten an dieser Stelle). Im Juni fand ein 59-Jähriger Fußgänger den Tod, nachdem er zuvor vom Auto einer jungen Fahranfängerin erfasst wurde (wir berichteten an dieser Stelle).Im Mai starb bei Saarwellingen ein Autofahrer nachdem er mit seinem Volvo in einen Baum gekracht ist (wir berichteten an dieser Stelle). JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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