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Promillewahn im Saarland: Drei schwere Suff-Unfälle an einem Tag

St. Wendel & Neunkirchen – Den gestrigen Samstag (16. Dezember 2023) werden die Polizisten im Saarland nicht so schnell vergessen, haben gleich drei schwere Verkehrsunfälle aufgrund von Alkoholeinfluss die örtlichen Behörden auf den Plan gerufen. Bei allem stand der „Umdrehungsmesser“ im tiefroten Bereich. Kein Wunder, dass es dabei krachte:

Der erste Vorfall ereignete sich in der Nacht von Freitag auf Samstag, kurz nach 1 Uhr, in St. Wendel. In der Weimarer Straße verlor ein 40-jähriger Fahrer aus Nohfelden die Kontrolle über seinen BMW X1, als er von der Weimarer Straße in die Frankfurter Straße abbiegen wollte. Der Wagen prallte mit großer Wucht gegen einen massiven Zaun und eine Straßenlaterne. Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt, aber ein Atemalkoholtest ergab einen erschreckenden Wert von 2,39 Promille. Der Führerschein wurde beschlagnahmt, eine Blutprobe entnommen, und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Später wurde eine weitere Unfallstelle mit einem beschädigten Schild gemeldet, die mit dem Fahrzeug des 40-jährigen Fahrers in Verbindung gebracht wurde.

Der zweite Vorfall fand in Neunkirchen statt, als ein 36-jähriger Fahrzeugführer aufgrund seines auffälligen Fahrverhaltens in der Königstraße ins Visier der Polizei geriet. Sein Opel wurde innerorts mit einer augenscheinlich überschrittenen Höchstgeschwindigkeit von etwa 70 km/h geführt. Zudem zeigte der Fahrer ein ruckartiges Abbremsen und Beschleunigen über eine Strecke von etwa einem Kilometer. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht auf Alkoholkonsum mit knapp unter 2 Promille. Es wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet, der Führerschein sichergestellt, und eine Blutprobe entnommen.

Der dritte Vorfall ereignete sich am Samstag um 15:10 Uhr in der Haspelstraße in Neunkirchen. Ein 85-jähriger Autofahrer kollidierte mit seinem Mercedes mit einem ordnungsgemäß geparkten Opel. Bei dem Unfallverursacher wurde ein Alkoholwert von knapp unter 1 Promille festgestellt. Ihm wurde ein Strafverfahren wegen Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr eingeleitet, der Führerschein sichergestellt, und eine Blutprobe entnommen. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, der auf über 10.000 Euro geschätzt wird.

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