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Blitzer, Benzin, Bußgelder: Neue Regelungen auf den Straßen ab 2024

CO2-Steuer führt zu höheren Spritpreisen

In Deutschland und Österreich werden Autofahrerinnen und Autofahrer ab 2024 deutlich mehr für den Liter Kraftstoff bezahlen müssen. Grund hierfür ist die anfallende CO2-Steuer, die die Bepreisung auf 45 Euro pro Tonne anhebt. Das bedeutet im Schnitt 4 Cent Aufschlag pro Liter.

Neue Handy-Blitzer

Um das Verbot von Handynutzung am Steuer effizienter zu kontrollieren, ist in einigen Bundesländern in Deutschland die Einrichtung von Handy-Blitzern geplant. Die Kameras erkennen, ob der oder die Fahrende ein Mobiltelefon in der Hand hält und lösen abhängig davon aus. Die dazu notwendige Rechtsgrundlage beziehungsweise Gesetzesänderung wird derzeit erarbeitet.

Führerscheinumtausch

Fahrende, die zwischen 1965 und 1970 geboren sind, müssen ihren rosafarbenen oder grauen Führerschein bis zum 19. Januar 2024 in das fälschungssichere Scheckkarten-Format umtauschen. Wer dies nicht tut, riskiert ein Verwarngeld von bis zu zehn Euro.

Reifen-Regelungen

Ab Oktober 2024 erlaubt die StVO in Deutschland nur noch Allwetterreifen mit dem Berg- und Schneeflockensymbol. Fehlt dieses Symbol oder befindet sich nur ein „M+S“-Symbol auf den Reifen, drohen bei Kontrolle ein Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

Assistenzsysteme

Ab dem 7. Juli 2024 gelten EU-weit neue Richtlinien für den Einsatz intelligenter Assistenzsysteme in Neuwagen. Als neue Pflichtbestandteile im Fahrzeug kommen ein intelligenter Geschwindigkeitsassistent, die Datenaufzeichnung in einer Black Box sowie ein Notbremsassistent hinzu.

KFZ-Versicherung

Rund 13 Millionen Autofahrende in Deutschland sind von neuen Typklasseneinstufungen für gängige Auto-Versicherungen betroffen. Die Mehrheit der Versicherten erhält dabei eine höhere Einstufung, circa 5,4 Millionen Fahrende profitieren von besseren Typklassen. Auch regional gibt es neue Klassifikationen.

Tagesvignette & Anti-Raser-Maßnahmen

In Österreich erhalten Reisende ab 2024 eine Eintagesvignette für die dortigen Autobahnen. Diese kostet 8,60 Euro und ist ausschließlich digital erhältlich. Der Preis der bekannten 10-Tages-Vignette steigt auf 11,50 Euro.

Ab 1. März 2024 tritt in Österreich zudem der letzte Teil eines Maßnahmenpakets gegen Raserei in Kraft. Die Straßenverkehrsordnung-Novelle räumt örtlichen Behörden dafür ein besonderes Recht ein. Dieses erlaubt, Fahrzeuge zu beschlagnahmen und für verfallen zu erklären, wenn der Fahrer oder die Fahrerin zu schnell unterwegs waren.

Schärfere Bußgeldervollstreckung

Wer in der Schweiz einen Blitzer auslöst, kommt ab 2024 auch in Deutschland nicht um die Zahlung herum. Grundlage hierfür ist der deutsch-schweizerische Polizeivertrag. Das Vollstreckungsrecht gilt aber auch umgekehrt.

Deutlich höhere Strafen

In Italien werden für einige Verkehrsdelikte ab 2024 deutlich höhere Strafen verhängt. Der Grund hierfür liegt in den deutlich angestiegenen Unfallzahlen auf italienischen Straßen. Allen voran bei Straftaten, die Steuernde ablenken, gibt es härtere Sanktionen.

Fahrtauglichkeitschecks

Die EU plant neue Regeln für den Führerschein. In Zukunft absolvieren Autofahrerinnen und Autofahrer möglicherweise regelmäßig eine Überprüfung ihrer Fahrtauglichkeit. Ob und inwiefern diese neue Regelung auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz geltend gemacht wird, bleibt abzuwarten.

Fazit

Im Jahr 2024 gibt es in Europa einige wichtige Änderungen bei den Straßenverkehrsregelungen. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten sich daher rechtzeitig über die neuen Vorgaben informieren, um Bußgelder und Punkte zu vermeiden. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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