BMW-SUV donnert auf A6 mit 221 km/h durch 130er Zone

Kaiserslautern – Spezialisten der zentralen Verkehrsdienste mit dem Einsatznamen „Provida“ haben heute auf der A6 bei einer gezielten Verkehrsüberwachung für Aufsehen gesorgt. Mit einem zivilen Einsatzfahrzeug, ausgestattet mit modernster Mess- und Videotechnik, patrouillierten sie gegen 13 Uhr in Fahrtrichtung Saarbrücken.

Dabei geriet ein hochmotorisierter BMW-SUV in den Fokus der Beamten, der im Bereich, wo 130 km/h erlaubt sind, mit erschreckenden 221 km/h gemessen wurde. Die Messung erfolgte kurz nach der Anschlussstelle Kaiserslautern-Einsiedlerhof, was den BMW-Fahrer bald an einer Verkehrskontrolle teilnehmen ließ.

Dem 33-jährigen Raser stehen nun empfindliche Konsequenzen bevor: Neben einem vierstelligen Bußgeld muss er mit einem dreimonatigen Fahrverbot und der Eintragung von 2 Punkten im Verkehrszentralregister rechnen.

Bei einer Geschwindigkeit von 221 km/h beträgt der Reaktionsweg unter Annahme einer Reaktionszeit von einer Sekunde etwa 61,4 Meter. Der Bremsweg, der sich bei einer normalen Bremsverzögerung von 8 m/s² ergibt, beläuft sich auf circa 235,6 Meter. Insgesamt benötigt ein Fahrzeug unter diesen Bedingungen satte 297 Meter, um vollständig zum Stillstand zu kommen. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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