Gold-Schmuggel im großen Stil: Saar-Ermittler decken Geldwäsche auf

Saarbrücken – Die Saarbrücker Staatsanwaltschaft leitet umfangreiche Ermittlungen gegen einen 43-jährigen Mann wegen des Verdachts auf gewerbsmäßige Geldwäsche im Kontext dubioser Goldtransaktionen. Durch koordinierte Razzien in Düsseldorf, Müllheim im Markgräflerland und Luxemburg beschlagnahmten die Einsatzteams des Zolls und der Polizei am 21.03.2024 bedeutende Geschäftsdokumente, Computerdaten und ein Videosystem.

Die Ermittlungen wurden von der Gemeinsamen Finanzermittlungsgruppe des Zollfandungsamtes Frankfurt und des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der saarländischen Justiz vorangetrieben, basierend auf Analysen der Financial Intelligence Unit (FIU) über verdächtige Finanztransaktionen.

Dem Hauptverdächtigen wird zur Last gelegt, Gold unbekannter Provenienz im Millionenwert angekauft, in die Türkei exportiert und dann als Schmuck wieder nach Deutschland importiert zu haben, vermutlich um die Herkunft zu verschleiern und Geldflüsse zu waschen. Er soll seine Geschäfte über inaktive Scheinfirmen abgewickelt haben.

In Prüm konnten im Rahmen der Ermittlungen bereits 522.000 Euro Bargeld, eine Schusswaffe sowie 19 Kilogramm Gold sichergestellt werden, was die Brisanz und den Umfang der illegalen Aktivitäten unterstreicht. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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