„Kaffeepause“ auf der A6: Tausende Packungen nach Unfall verteilt

Kaiserslautern – Ein Verkehrsunfall, bei dem ein LKW beteiligt war, führte gestern in Kaiserslautern-Einsiedlerhof dazu, dass Tausende von Kaffeepackungen auf der A6 verteilt wurden. Ein 36-jähriger Sattelschlepper-Fahrer, der den erforderlichen Sicherheitsabstand zum Vordermann nicht eingehalten hatte, versuchte einem abrupt bremsenden LKW auszuweichen. Dabei berührte er diesen jedoch leicht, was dazu führte, dass der Auflieger des vorderen Fahrzeugs aufgerissen wurde.

Das Resultat dieser Kollision war alles andere als alltäglich: Tausende Packungen Melitta-Kaffee verteilten sich über eine Strecke von rund 100 Metern auf der Fahrbahn und sorgten für eine rutschige Oberfläche, die die Autobahn in eine Art „Kaffeelandebahn“ verwandelte. Die herbeigeeilten Beamten sahen sich mit einer ungewöhnlichen Aufgabe konfrontiert, denn die Kaffeepackungen mussten von der Fahrbahn geräumt werden, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

Trotz der anfänglichen Bemühungen der Polizei, die Straße mit eigenen Mitteln zu säubern, blieb der Versuch erfolglos. Die Situation führte zu einer stundenlangen Sperrung von zwei Fahrstreifen, bis schließlich eine Spezialfirma hinzugezogen wurde, um die Autobahn von der kaffeebedingten Rutschpartie zu befreien.

Dieser ungewöhnliche Vorfall unterstreicht auf humorvolle Weise die allgegenwärtige Bedeutung von Kaffee, selbst in den unerwartetsten Situationen, und sorgte für einen ereignisreichen Tag bei den Beamten und den Verkehrsteilnehmern im Bereich Kaiserslautern-Einsiedlerhof.  JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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