Schon wieder! Polizei zieht betrunkenen Linienbusfahrer aus dem Verkehr

Kell am See (Rheinland-Pfalz) – Am Morgen des 4. März ereignete sich ein Vorfall auf der Strecke von Saarburg nach Kell am See – in der Nähe der saarländischen Grenze bei Nonnweiler), der für Aufsehen sorgte. Ein aufmerksamer Fahrgast alarmierte die Polizei, nachdem er bemerkt hatte, dass der Linienbus in Schlangenlinien fuhr und teilweise die Geschwindigkeitsbegrenzungen überschritt.

Die Polizeiinspektion Hermeskeil reagierte sofort und stoppte den Bus in Kell am See, um den Fahrer zu kontrollieren. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der 44-jährige Busfahrer deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Daraufhin beschlagnahmten die Beamten seinen Führerschein und ordneten eine Blutentnahme an, um den Alkoholgehalt im Blut genau zu bestimmen. Für Fahrzeugführer im Rahmen der gewerblichen Personenbeförderung gilt die 0,0 Promille-Grenze.

Das schnelle Eingreifen der Polizei verhinderte möglicherweise schlimmere Folgen, da sich zu diesem Zeitpunkt etwa 60 Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren im Bus befanden. Die Schüler waren auf dem Weg zur Schule und konnten nach dem Stopp des Busses ihre Reise zu Fuß fortsetzen.

Die Polizei hat ein Strafverfahren gegen den Busfahrer eingeleitet, und die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an. Erst Anfang Januar gab es einen ähnlichen Vorfall in St. Ingbert, bei dem ein betrunkener 70-jähriger Busfahrer ins Visier der Beamten geriet. Auch er hatte Kinder transportiert und musste seinen Führerschein abgeben (wir berichteten an dieser Stelle davon). JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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