Merziger (43) nach Hass-Postings verurteilt und in Psychiartrie gebracht

Merzig – Im Rahmen eines Prozesses bezüglich Hasskriminalität im Internet wurde ein 43-jähriger Mann aus Merzig gestern (9. April 2024) zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten verurteilt. Das Urteil erging unter anderem aufgrund von Morddrohungen gegen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger.

Das Landgericht ordnete zudem die Unterbringung des Angeklagten in einer psychiatrischen Einrichtung an. Ihm wurden verschiedene Straftaten vorgeworfen, darunter Bedrohung, Beleidigung, Körperverletzung, Verwendung von Nazi-Symbolen und Sachbeschädigung.

Das Gericht stellte fest, dass der Angeklagte unter Schizophrenie leidet und weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt. Daher sei die Unterbringung in der Psychiatrie erforderlich. Die Verteidigung kündigte an, Revision gegen das Urteil einzulegen.

Der Fall wirft erneut ein Licht auf die Problematik von Hasskriminalität im Internet und die damit verbundenen rechtlichen Konsequenzen. Die Verurteilung des Angeklagten und die Anordnung seiner Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung unterstreichen die Ernsthaftigkeit, mit der solche Vergehen von der Justiz behandelt werden. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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