Neue Details: Jugendlicher (16) stirbt bei Rollerunfall – Fahrer war alkoholsiert!

Nach dem tragischen Rollerunfall im März in Wiebelskirchen sind neue Informationen über den Vorfall ans Licht gekommen. Zur Erinnerung: Am 9. März gegen 1 Uhr morgens waren zwei Jugendliche mit einem Roller in Wiebelskirchen unterwegs, als sie in Höhe der Esso-Tankstelle von einem Fahrzeug erfasst wurden, das von einem 30-jährigen Mann gefahren wurde. Die beiden Jugendlichen befanden sich dabei auf einem Fahrradweg.

Das Fahrzeug des Mannes geriet plötzlich in den Gegenverkehr und kollidierte mit den beiden Freunden. Dabei wurde einer schwer und der 16-jährige lebensgefährlich verletzt.

Zunächst flüchtete der Fahrer, meldete sich aber später bei der Polizei. Seine Flucht wäre jedoch sowieso von kurzer Dauer gewesen, da er an der Unfallstelle Fahrzeugteile und sogar sein Nummernschild verloren hatte.

Laut einem Bericht der Saarbrücker Zeitung gab die Polizei nun bekannt, dass der Fahrer zum Zeitpunkt des Unfalls alkoholisiert war, jedoch wurde die genaue Alkoholisierung nicht offengelegt. Anfangs wurde gegen den Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Angesichts des Todes des 16-Jährigen könnte die Staatsanwaltschaft die Anklage jedoch auf fahrlässige Tötung erhöhen.

Fahrlässige Tötung im Strafrecht wird gemäß § 222 des Strafgesetzbuches (StGB) geregelt. Das Strafmaß kann eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe umfassen. Es ist jedoch zu beachten, dass das genaue Strafmaß von verschiedenen Faktoren abhängt, einschließlich der Schwere der Fahrlässigkeit und der Folgen der Handlung. In einigen Fällen kann auch eine Bewährungsstrafe oder eine Kombination aus Freiheitsstrafe und Geldstrafe verhängt werden.

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