Polizei wird zu Streit gerufen und entdeckt Waffenlager in Neunkirchen

Neunkirchen – Im Zuge eines Routineeinsatzes machen die Beamten der Polizeiinspektion Neunkirchen am frühen Samstagmorgen (3. Januar 2026) einen größeren Waffenfund. Anwohner informieren die Beamten kurz vor 5 Uhr in die Innenstadt, weil es in einem Mehrparteienhaus in der Ruhstockstraße zu einer Auseinandersetzung kommt.

Die Polizei rückt daraufhin mit mehreren Kommandos aus und sind schon nach wenigen Augenblicken vor Ort. In einer Wohnung entdecken die Einsatzkräfte einen Mann, der am Boden liegt. Der 43 Jahre alte Mann scheint äußerlich unverletzt zu sein.

Es ist unklar, ob er infolge der Auseinandersetzung mit seinem Nachbarn auf dem Boden gelandet ist. Möglich ist auch, dass er infolge medizinische Probleme zu Fall gekommen ist, denn der Mann soll auf ein mobiles Sauerstoffgerät angewiesen sein. Klar ist aber, dass es einen lautstarken Streit zwischen dem 43-Jährigen und seinem 40 Jahre alten Nachbarn gegeben hat.

Die beiden kennen sich zumindest flüchtig. Weitere Personen sollen nicht in das Geschehen involviert gewesen sein. Was den Krach ausgelöst haben könnte, wissen die Ermittler aktuell allerdings nicht, weil beide Männer dazu schweigen.

Auch der aktuelle Gesundheitszustand der beiden Männer ist unbekannt. Es sind zwei Rettungswagen im Einsatz. Während der 43-Jährige in einem davon behandelt wird, muss der 40-Jährige mit zur Wache. Ihm wird unter anderem eine Blutprobe entnommen, weil er offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Substanzen steht. In der Wohnung des 43-Jährigen finden die Einsatzkräfte zahlreiche Waffen vor.

Darunter befinden sich nicht nur Hieb- und Schlagwerkzeuge, sondern auch Schusswaffen. Nach bisherigen Ermittlungen soll es sich dabei aber wohl nicht um scharfe, sondern lediglich um Schreckschusswaffen handeln.

Die verdächtigen Gegenstände werden sichergestellt und sollen nun von Kriminaltechnikern untersucht werden. Der 40-Jährige kommt nach Beendigung der Maßnahmen wieder auf freien Fuß. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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