In der Nacht von Freitag auf Samstag, 14.01.2017, wurden die Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Wellesweiler zu einem Wohnhausbrand in den Schützenhausweg alarmiert.

Aus einem Einfamilienhaus bemerkten Anwohner gegen Mitternacht dichte Rauchschwaden die aus einem Fenster quollen und wählten den Notruf. Die bereits durch vorausgegangen Einsätze bekannte 93-jährige Frau und einzige Hausbewohnerin wurde zu diesem Zeitpunkt noch im Brandobjekt vermutet. Durch die ersteintreffende Polizei wurde versucht eine Menschenrettung einzuleiten, wodurch ein Polizeibeamter (36) durch Glasscherben schwer verletzt wurde.

Gleich mehrere Angriffstrupps durchkämmten parallel das verwinkelte und sich über mehrere Halbstockwerke erstreckende Gebäude, ergebnislos. Durch zeitgleich eingeleitete Recherchen der Rettungsleitstelle konnte die Hausbewohnerin in einem Neunkircher Klinikum ausfindig gemacht werden. Weitere Personen waren nicht im Gebäude.

In einem Schlafzimmer im oberen Halbgeschoss konnte rasch der Brandherd lokalisiert werden. Der Brand erstreckte sich über eine Schrankwand sowie ein größeres Bett. Mit geringen Mengen Löschwasser war das Schadenfeuer schnell abgelöscht. Nach erfolgter Überdruckbelüftung konnte der Einsatz beendet werden. Nach zweieinhalb Stunden war der Einsatz für die 21 Kräfte der Innenstadtwache beendet.

Die Ermittlungen zur Brandursache werden im Tagesverlauf durch Kräfte des Landespolizeipräsidiums (LPP 214) aufgenommen. Weitere Aussagen können seitens der Feuerwehr nicht getroffen werden.

Anm d. Red. Dem verletzten Polizeibeamten wünschen wir auf diesem Weg baldige Genesung!

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