Heute „Tag des alkoholgeschädigten Kindes“ – Saar-Minister warnt

Im Saarland kommen laut Schätzungen jährlich 145 Kinder mit verschiedenen körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen auf die Welt, die auf den Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft zurückgehen. Die alkoholbedingten Schädigungen können von Wachstumsstörungen, Hirnschädigungen, Lern- und Sprachproblemen, Ruhelosigkeit und Verhaltensauffälligkeiten hin zu Fehlbildungen reichen. Diese sind jedoch vermeidbar.

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Laut Saar-Gesundheitsminister Dr. Magnus Jung sei es den werdenden Eltern oft gar nicht bewusst, dass schon kleinste Mengen Alkohol zu irreparablen körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen führen können: „Alkohol ist ein starkes Zellgift, das über die Nabelschnur direkt zum ungeborenen Kind gelangt und zu Störungen bei der Organbildung und anderen Schäden führen kann. Daraus hervorgehende Schäden hat das Kind unverschuldet zu tragen.“ Daher sei es unbedingt notwendig, auf den Konsum von Alkohol während der Schwangerschaft und auch in der Stillzeit zu verzichten.

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