Update: Tödlicher Unfall auf L213: Sie wollten vor der Polizei abhauen
Homburg-Kirrberg/Zweibrücken-Mörsbach – Inzwischen steht fest: Der tödliche Unfall in den frühen Morgenstunden auf der L 213 (wir berichteten an dieser Stelle davon) hatte eine dramatische Vorgeschichte. Nach neuen Informationen wollten sich die beiden 21-jährigen Insassen – ein Mann und eine Frau – einer Polizeikontrolle entziehen.
Wie die Polizeiinspektion Zweibrücken mitteilte, sollte das Fahrzeug in der Nacht einer Kontrolle unterzogen werden. Doch anstatt anzuhalten, gab der Fahrer Gas und flüchtete in Richtung Saarland. Nur wenige Minuten später kam es in einer Rechtskurve zwischen Mörsbach und Kirrberg zur Katastrophe: Der Wagen kam von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und prallte ungebremst gegen einen Baum.
Der Aufprall war so heftig, dass sich das Fahrzeug regelrecht um den Baum wickelte und in zwei Teile zerriss. Für die beiden Insassen kam jede Hilfe zu spät – Notärzte konnten nur noch den Tod der jungen Menschen feststellen. Wer von beiden am Steuer saß, ist derzeit noch unklar.
Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat einen Gutachter beauftragt, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Auch die Frage, was die beiden zu der folgenschweren Flucht bewegte, ist bislang offen.
Die L 213 ist seit etwa 03:00 Uhr voll gesperrt und bleibt voraussichtlich bis in die Nachmittagsstunden unpassierbar. Feuerwehr und Polizei sind weiterhin mit Bergungs- und Aufräumarbeiten beschäftigt. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



