Pendler verzweifeln an den Dauerbaustellen auf der A620

Saarlouis/Saarlouis – Wer derzeit zwischen Saarbrücken und Saarlouis unterwegs ist, braucht Geduld – und zwar reichlich. Schon die Dauerbaustelle bei Völklingen sorgt seit Monaten für Frust. Auch der Teil zwischen Saarlouis und Wadgassen nervt. Hier geht es aber nun Neuigkeiten – auch wenn diese zunächst nicht für Entspannung sorgen – im Gegenteil!

Am Dienstag begann dort nämlich die zweite Bauphase: Bauarbeiter machten die bereits renovierte Fahrbahn verkehrstüchtig, um die Gegenspur für die nächste Etappe vorzubereiten. Für viele Pendler bedeutete das gestern rund 45 Minuten Zeitverlust. Besonders für Berufspendler, die ohnehin auf die A620 angewiesen sind, ist das eine Zumutung.

Die Niederlassung West der Autobahn GmbH erneuert beide Richtungsfahrbahnen der A620 zwischen den Anschlussstellen Ensdorf und Wadgassen auf einer Länge von etwa zwei Kilometern. Ab dem 17. September soll die Richtungsfahrbahn Saarlouis saniert werden – voraussichtlich bis Anfang November 2025.

Während dieses Zeitraums gelten umfangreiche Einschränkungen. So bleibt die Abfahrt Ensdorf in Fahrtrichtung Saarlouis gesperrt, ebenso wie die Zufahrt in Richtung Saarbrücken. Der Verkehr wird über verschiedene Umleitungsstrecken geleitet, die über Lisdorf oder sogar bis nach Wehrden führen.

Die Autobahn GmbH empfiehlt, sich über Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu informieren und zusätzliche Zeit einzuplanen. Für viele Betroffene klingt das jedoch nach Hohn: Wer täglich auf der Strecke pendelt, verliert derzeit regelmäßig Nerven – und viel Lebenszeit. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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