Flugverbotszone am Ludwigspark: Polizei will Drohnen bei Special Olympics abschießen

Saarbrücken – Wenn am kommenden Montagabend die Nationalen Spiele der Special Olympics 2026 mit einer großen Eröffnungsfeier im Saarbrücker Ludwigsparkstadion starten, gelten rund um die Veranstaltung besondere Sicherheitsmaßnahmen. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf eine vorübergehende Flugverbotszone hin, die insbesondere Drohnenpiloten beachten müssen.

Die Special Olympics gelten als weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung. Vom 15. bis 20. Juni werden im Saarland mehr als 4.000 Athletinnen und Athleten erwartet, die in über 20 Sportarten antreten. Die Eröffnungsfeier beginnt am Montag um 20:15 Uhr im Ludwigsparkstadion und wird von zahlreichen Gästen begleitet.

Zum Schutz der Veranstaltung hat das Bundesministerium für Verkehr eine Flugverbotszone im Umkreis von einer nautischen Meile – rund 1,85 Kilometer – um das Stadion eingerichtet. Die Sperrung gilt von Montag, 15. Juni, 16 Uhr, bis Dienstag, 16. Juni, 4 Uhr. Während dieses Zeitraums sind Flüge mit Drohnen, Flugmodellen und anderen unbemannten Luftfahrtsystemen in dem Bereich grundsätzlich untersagt. Ausnahmen gelten lediglich für behördliche Einsätze oder ausdrücklich genehmigte Flüge.

Die Polizei kündigt an, Verstöße konsequent zu verfolgen. Nicht angemeldete Fluggeräte sollen während der Veranstaltung aufgespürt und erforderlichenfalls mithilfe spezieller Technik außer Betrieb gesetzt werden. Dabei kommen sogenannte Drohnenabwehrsysteme zum Einsatz, die die Steuerung der Fluggeräte durch Störsignale unterbrechen können. Nach Angaben der Polizei dient die Maßnahme sowohl dem Schutz der Besucher als auch dem störungsfreien Ablauf der Feierlichkeiten. Wer die Flugverbotszone missachtet, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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