Schwere Gewalttat in Saarbrücker Fußgängerzone – Mann lebensgefährlich verletzt

Saarbrücken – In der Nacht zum Samstag (27. Dezember 2025) ist es in der Innenstadt von Saarbrücken zu einer schweren Gewalttat gekommen. Gegen 2:40 Uhr eskalierte in der Bahnhofstraße, im Bereich der Einmündung zur Sulzbachstraße, eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Dabei wurde ein 32-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt.

Nach Angaben der Polizei bestand eine Gruppe aus drei männlichen Personen im Alter von 17 bis 22 Jahren, die zweite aus zwei Männern im Alter von 30 und 32 Jahren. Im Verlauf des Streits kam es zum Einsatz eines Messers sowie eines Pfeffersprays. Wie genau sich die Auseinandersetzung entwickelte und wodurch es zur Eskalation kam, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen konnten drei Tatverdächtige im Alter zwischen 17 und 22 Jahren identifiziert werden. Gegen sie richten sich die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei. Zum aktuellen Gesundheitszustand des verletzten 32-Jährigen machte die Polizei keine weiteren Angaben. Auch zu den Personen, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren, gab die Polizei keine genaueren Informationen preis.

Nach Erkenntnissen der Ermittler hielten sich zum Tatzeitpunkt mehrere unbeteiligte Personen in unmittelbarer Nähe auf. Diese könnten das Geschehen beobachtet haben und möglicherweise wichtige Hinweise zum Ablauf der Tat geben.

Die Polizei bittet die Bevölkerung daher um Mithilfe. Zeugen, die Angaben zur Auseinandersetzung in der Nacht machen können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst in Saarbrücken unter der Telefonnummer 0681 / 962-2133 in Verbindung zu setzen.

Erst wenige Tage vor diesem Angriff gab es in der Bahnhofstraße, nur wenige Meter entfernt einen weiteren Vorfall, bei dem ein 17-Jähriger durch einen Messerstich schwer verletzt wurde (wir berichteten an dieser Stelle davon). Der Vorfall ereignete am am Freitagabend, den 19. Dezember 2025 vor dem Passagekino. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht, ist zur Zeit unbekannt. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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