Löschhubschrauber im Einsatz – Flächenbrand bei Freisen fordert Feuerwehr

Freisen – (Bildergalerie am Ende des Beitrags) Die anhaltende Trockenheit sorgt im Saarland weiterhin für eine äußerst angespannte Waldbrandlage. Am Sonntagnachmittag musste die Feuerwehr erneut zu einem größeren Vegetationsbrand in der Gemeinde Freisen ausrücken. Weil sich die Flammen rasch ausbreiteten und ein angrenzendes Waldgebiet gefährdet war, wurde sogar ein Löschhubschrauber der Polizei aus Rheinland-Pfalz zur Unterstützung angefordert.

Der Notruf ging am Sonntag gegen 15:45 Uhr bei der Integrierten Leitstelle ein. Nach ersten Meldungen hatte sich ein Feuer auf einer größeren Freifläche entwickelt und drohte auf einen nahegelegenen Waldbereich überzugreifen. Aufgrund der trockenen Vegetation und der aktuellen Witterungsverhältnisse bestand die Gefahr einer schnellen Brandausbreitung.

Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten umgehend aus und begannen mit den Löscharbeiten. Um den Einsatz zu unterstützen und die Flammen aus der Luft zu bekämpfen, wurde ein Polizeihubschrauber aus Rheinland-Pfalz mit Löschtechnik angefordert. Gleichzeitig sperrte die Polizei eine Straße im Bereich des Freisener Ortsteils Eitzweiler, damit die Einsatzfahrzeuge ungehindert arbeiten konnten.

Nach Angaben der Einsatzkräfte waren rund 15 Hektar Fläche von dem Brand betroffen. Gegen 17 Uhr konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Zu diesem Zeitpunkt war der Brand jedoch noch nicht vollständig gelöscht. Die Feuerwehr setzte ihre umfangreichen Nachlöscharbeiten fort, um verbliebene Glutnester unschädlich zu machen.

Die Serie der Vegetations- und Flächenbrände beschäftigt die Feuerwehren im Landkreis St. Wendel bereits seit mehreren Wochen. Erst vor wenigen Tagen hatte ein größerer Brand bei Freisen-Haupersweiler zahlreiche Einsatzkräfte gefordert. Zuvor kämpfte die Feuerwehr bei Nonnweiler über mehrere Tage gegen einen ausgedehnten Waldbrand. Die langanhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen erhöhen derzeit das Risiko neuer Brände erheblich.

Vor diesem Hintergrund appellieren Feuerwehr und Polizei erneut an die Bevölkerung, äußerste Vorsicht walten zu lassen. Bereits ein kleiner Funke kann ausreichen, um trockene Wiesen, Felder oder Waldflächen in Brand zu setzen. Offenes Feuer in Waldnähe, weggeworfene Zigaretten oder andere Zündquellen sollten deshalb unbedingt vermieden werden. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin aufmerksam. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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