Fußgänger müssen zur Seite springen: Gefährliches Wendemanöver in Homburg

Homburg – Ein offenbar völlig missglücktes Wendemanöver hat in der Homburger Innenstadt mehrere Menschen in Gefahr gebracht. Ein Autofahrer soll mit seinem Wagen mehrfach auf einen Gehweg gefahren sein. Eine dort stehende Personengruppe konnte nach Angaben der Polizei nur durch einen Sprung zur Seite verhindern, von dem Auto erfasst zu werden.

Der Vorfall ereignete sich bereits am Mittwoch, 26. August 2026, gegen 17.10 Uhr im Bereich der Kirchenstraße an der Einmündung zur Talstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen war dort ein Mann mit einem blauen Opel Astra mit Homburger Kreiskennzeichen unterwegs.

Als der Fahrer ein Wendemanöver durchführen wollte, geriet der Opel laut Polizei offenbar außer Kontrolle. Das Fahrzeug fuhr dabei gleich mehrfach auf den Gehweg. Dort befand sich zu diesem Zeitpunkt eine Gruppe von Menschen.

Für die Fußgänger wurde es offenbar gefährlich knapp: Nach Angaben der Ermittler mussten sie zur Seite springen, um eine Kollision mit dem Opel zu verhindern. Verletzt wurde nach bisherigem Kenntnisstand niemand.

Doch damit nicht genug: Auch ein weiterer Autofahrer musste dem fahrenden Opel Astra ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Wer dieser bislang unbekannte Verkehrsteilnehmer ist, ist der Polizei derzeit ebenfalls nicht bekannt.

Die Polizei Homburg ermittelt wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung und sucht nun dringend Zeugen. Insbesondere die gefährdete Personengruppe sowie der Autofahrer, der dem Opel ausweichen musste, werden gebeten, sich bei den Ermittlern unter der Telefonnummer 06841/1060 oder per E-Mail an [email protected] zu melden. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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