Militärjet auf US-Airbase in Rheinland-Pfalz abgestürzt – Pilot soll sich mit Schleudersitz gerettet haben

Spangdahlem – Großeinsatz am Dienstagnachmittag (22. September 2026) auf der US-Airbase Spangdahlem in der Eifel: Im Bereich des amerikanischen Luftwaffenstützpunktes ist ein Militärflugzeug verunglückt. Der Eifelkreis Bitburg-Prüm teilte nach ersten Erkenntnissen mit, dass dabei ein Mensch verletzt wurde. Über dem Gelände war eine weithin sichtbare schwarze Rauchsäule zu erkennen.

Nach Informationen des SWR waren am Nachmittag offenbar zwei Militärmaschinen gestartet. Eine davon soll kurz darauf abgestürzt sein. Der Pilot konnte das Flugzeug demnach möglicherweise noch rechtzeitig mit dem Schleudersitz verlassen. Eine offizielle Bestätigung dieses Ablaufs durch die US-Streitkräfte lag zunächst nicht vor.

Auch außerhalb des Stützpunktes wurde der Vorfall beobachtet. Die Speicherer Stadtbürgermeisterin Birthe Thomsen berichtete dem SWR, sie habe während einer Fahrradtour einen Jet gesehen, der auffällig schnell an Höhe verlor. Wenig später sei eine große schwarze Rauchwolke aufgestiegen. Sie verständigte daraufhin den Notruf.

Feuerwehr und Polizei rückten zu einem Großeinsatz aus. Auch die Berufsfeuerwehr Trier wurde zunächst in Richtung Spangdahlem alarmiert. Nachdem feststand, dass sich der Einsatz auf dem Gelände der US-Airbase abspielte, wurden die Trierer Kräfte nach Angaben der Feuerwehr wieder zurückbeordert.

Welcher Flugzeugtyp verunglückt ist, war am Dienstagnachmittag zunächst nicht offiziell bestätigt. Auf der Airbase Spangdahlem sind unter anderem F-16 Fighting Falcon der US-Luftwaffe stationiert. Entsprechend sollte zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht als gesichert dargestellt werden, dass es sich bei der abgestürzten Maschine tatsächlich um eine F-16 handelte.

Auch die Ursache des Unglücks ist bislang offen. Die Airbase kündigte weitere Informationen zu dem Vorfall an. Damit dürften im Laufe des Tages nähere Angaben zum betroffenen Flugzeug, zum Zustand des Piloten und zum genauen Unfallhergang folgen. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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