Mensch stirbt nach Zusammenstoß mit Zug am Bahnhof St. Ingbert
St. Ingbert. Im Bereich des Bahnhofs ist am Dienstagabend ein Mensch von einem Regionalexpress erfasst und tödlich verletzt worden. Der Zug wurde evakuiert. Während des Einsatzes waren die Bahnstrecke und ein Abschnitt der Saarbrücker Straße gesperrt.
Nach Angaben der Bundespolizei war der Regionalexpress RE 1 von Trier nach Mannheim unterwegs. Planmäßig sollte der Zug um 21.57 Uhr in St. Ingbert halten. Die Fahrgäste mussten den Zug verlassen und ihre Reise auf anderem Weg fortsetzen.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde im Zug niemand verletzt. Die alarmierten Rettungskräfte konnten bei der erfassten Person nur noch den Tod feststellen.
Ab 22.05 Uhr war der Bahnhof St. Ingbert gesperrt. Züge des Nah-, Fern- und Güterverkehrs wurden umgeleitet. Für den betroffenen Regionalexpress fiel die Weiterfahrt ab Homburg aus.
Auch der Straßenverkehr war betroffen. Die Saarbrücker Straße (L 119) wurde ab 22.27 Uhr auf Höhe der Einmündung Am Güterbahnhof gesperrt. Gegen 0.05 Uhr gab die Bahn die Strecke wieder frei. Zu diesem Zeitpunkt war auch die Straße wieder befahrbar.
Die Kriminalpolizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Nach Angaben der Landespolizei gibt es bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Ermittlungen dauern an. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



