Zoll stellte illegale Verbringung von Abfällen fest – 24 Tonnen Alt-Batterien und Kabel wurden aus dem Verkehr gezogen

Am 15. April kontrollierte die mobile Kontrolleinheit des Hauptzollamts Saarbrücken Fahrzeuge an der B 10 bei Hinterweidenthal. Ins Visier der Zöllner geriet ein niederländischer LKW. Die Kennzeichnung des Anhängers mit einem „A“-Schild ließ den Transport von Abfällen vermuten. Die Kontrolle des Fahrzeugs bestätigte das auch: Mehr als 24 Tonnen Alt-Batterien und Kabel sollten in die Niederlande verbracht werden. Aber: Die notwendigen Papiere, die für eine derartige Verbringung von Abfällen notwendig sind, konnte der 63-jährige niederländische Fahrer nicht vorlegen, so dass eine legale Beseitigung oder Verwertung nicht sichergestellt war. Deshalb bestand der Verdacht der illegalen Verbringung von Abfällen.

Die Zöllner informierten die SAM Sonderabfall-Management-Gesellschaft Rheinland-Pfalz in Mainz, die zuständigkeitshalber die weitere Bearbeitung übernahm. Bei den weiteren Nachforschungen stellte sich dann heraus, dass die Abfälle von einem bereits einschlägig bekannten niederländischen Unternehmen zuerst illegal nach, Deutschland verbracht wurden, um unterwegs einer Mannheimer Firma angedient zu werden. Diese ging aber auf das fragwürdige Angebot nicht ein, sodass die Abfälle – wieder illegal – auf dem Weg zurück in die Niederlande waren, als sie in die Kontrolle gerieten. Nach Sicherstellung werden die Abfälle jetzt gesetzeskonform zurück in die Niederlande verbracht.

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