Neunkirchen. In einem alles andere als alltäglichen Einsatz unterstützte am Freitagvormittag, 24. Februar die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen den Neunkircher Zoo beim Versuch der hilfsbedürftigen Elefantenkuh Buria wieder auf die Füße zu helfen. Allen Bemühungen von Feuerwehrangehörigen und Zoomitarbeitern zum Trotz verstarb die 48 Jahre alte Elefantenkuh im Verlauf der Rettungsaktion.

Die Mitarbeiter des Neunkircher Zoos fanden die Elefantendame Buria am Freitagmorgen liegend im Elefantenhaus vor. Aus eigener Kraft schaffte es der betagte Elefant nicht mehr sich aufzurichten. Als Hilfe beim Versuch der Elefantendame wieder aufzuhelfen forderte der Zoo gegen 9:15 Uhr die Neunkircher Feuerwehr an, die mit den Löschbezirken Neunkirchen-Innenstadt und Wellesweiler ausrückte. Um den Elefanten in einer solch misslichen Situation helfen zu können wird vom Zoo selbst schon spezielle Ausrüstung vorgehalten, welche durch die Gerätschaften der Feuerwehr weiter ergänzt werden konnte. Zusätzlich wurde auch der Ortsverband Spiesen-Elversberg des Technischen Hilfswerkes als weitere Hilfe angefordert. Unter Anleitung der Zoo-Tierärztin Alma Gregersen und der Mitarbeiter des Zoos halfen die Feuerwehrangehörigen tatkräftig dabei mit der liegenden Elefantendame wieder auf die Beine zu verhelfen. Trotz aller anstrengenden Bemühungen der Helfer von Feuerwehr und Zoo gelang es nicht der Elefantendame Buria noch mal auf die Beine zu helfen. Der Elefant verstarb noch während der Rettungsaktion. Die Elefantenkuh Buria wurde 48 Jahre alt und war seit 2010 im Neunkircher Zoo zu Hause. Zuvor lebte sie im Zoo von Benidorm in Spanien.

Der Zoodirektor Norbert Fritsch sprach den Helfern von Feuerwehr und THW noch vor Ort seinen Dank für die schnelle und unkomplizierte, aber letztlich leider vergebliche Hilfe beim Versuch den Elefanten zu retten aus. Schon in der Vergangenheit konnte der Zoo immer wieder auf die Hilfe der Feuerwehr, insbesondere rund um die Elefanten, bauen. So half die Neunkircher Wehr beispielsweise schon vor mehreren Jahren bei der Bergung eines verstorbenen Elefanten vom Zoogelände.

Gegen 11 Uhr konnte die Neunkircher Feuerwehr ihren Unterstützungseinsatz für den Zoo beenden. Das Technische Hilfswerk blieb mit seinen Helfern vor Ort und übernahm die Bergung des verstorbenen Elefanten. Von der Neunkircher Wehr rückten 21 Feuerwehrangehörige mit fünf Einsatzfahrzeugen aus den Löschbezirken Neunkirchen-Innenstadt und Wellesweiler aus. Auch Kreisbrandinspekteur Werner Thom, der oberste Feuerwehrmann im Landkreis, kam in den Neunkircher Zoo um sich über den Einsatzablauf zu informieren und beratend zur Seite zu stehen.

Foto: Symbolbild Zoo Neunkirchen

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