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Saarbrücken. Nur einen Tag nach einem Wohnungseinbruch nahmen Polizeibeamte gestern (25.03.2018) einen mutmaßlichen Einbrecher in Saarbrücken fest. Weil der Amtsrichter bei der heutigen Vorführung Haftbefehl gegen den 33 Jahre alten Mann erließ, sitzt der jetzt in der Justizvollzugsanstalt in Saarbrücken ein.

Gegen 23 Uhr am vergangenen Samstag (24.03.2018) drang der aus der Ukraine stammende Mann durch ein Küchenfenster in eine im Erdgeschoß liegende Wohnung nahe der Goldenen Bremm ein. Mit erbeuteten elektronischen Geräten verließ der wohnsitzlose Einbrecher die Wohnung, um sofort im gleichen Haus in eine andere, im ersten Stockwerk befindliche Wohnung einzusteigen. Dazu kletterte er auf einen Balkon und nutzt dort eine vermutlich offenstehende Tür.

Noch während er die Räumlichkeiten auf Wertgegenstände durchsuchte, traf er unvermittelt auf den Wohnungsinhaber. Einen kurzen Moment lang standen sich der mit einem Hammer bewaffnete Eindringling und der Wohnungsinhaber, der seinerseits ein Messer zur Verteidigung in der Hand hielt, gegenüber. Dann flüchtete der Einbrecher, wurde aber vom Wohnungsinhaber verfolgt. Kurze Zeit später trafen beide vor einer nahegelegenen Shisha-Bar erneut aufeinander, bis der Ukrainer unerkannt entkam.

Auf einem Parkplatz in der Nähe seines Hauses bemerkte am gestrigen Sonntag der geschädigte Wohnungsinhaber den mutmaßlichen Einbrecher, der sich als LKW-Fahrer vorübergehend  im Saarland aufhält und verständigte die Polizei.

Nach der Festnahme des LKW-Fahrers übernahm das Dezernat für Eigentumskriminalität die weiteren Ermittlungen. In seiner Vernehmung räumte der Mann den Einbruch ein.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.
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