Saarbrücken/Neunkirchen. Gestern führten die Zentralen Verkehrspolizeilichen Dienste in Zusammenarbeit mit der Operativen Einheit (OpE) und der Bereitschaftspolizei des Landespolizeipräsidiums in Neunkirchen und Saarbrücken Verkehrskontrollen durch. Dabei standen Motorräder im Fokus der Beamten.

In Neunkirchen wurden zwei Fahrer im Alter von 20 und 24 Jahren, die auf dem Weg zur Schule waren, mit ihrem Pkw angehalten. Bei beiden Männern wurde der Einfluss von Betäubungsmitteln festgestellt. Es wurde jeweils ein Strafverfahren eingeleitet sowie eine Blutprobe entnommen. Die Führerscheine wurden direkt einbehalten.

Bei der zweiten Kontrolle in Saarbrücken-Burbach wurden gleich drei fahruntüchtige Zweiradfahrer aus dem Verkehr gezogen. Ein 49- und ein 55-Jähriger führten jeweils ein Kleinkraftrad und standen offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen. Bei einem 36-jährigen Kleinkraftradfahrer fanden die Beamten neben Anhaltspunkten für eine Drogen- auch noch Hinweise auf eine Alkoholbeeinflussung. Auch hier wurden jeweils Strafverfahren eingeleitet und Blutproben entnommen.

Die Fahrer erwarten Fahrverbote sowie Geldstrafen.

Acht Strafverfahren wurden wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet, weil Kleinkrafträdern bzw. Mofas technisch manipuliert waren und dadurch schneller als erlaubt fuhren. Dies ergab jeweils eine Messung mit einem mobilen Leistungsprüfstand.

Ein 52-jähriger Motorradfahrer hatte keinen Führerschein. Auch hier wurde eine Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Vier Fahrer von Kleinkrafträdern führten diese mit abgelaufenen Versicherungskennzeichen und verstießen somit gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Auch hier wurden entsprechende Verfahren eingeleitet.

Insgesamt wurden 67 motorisierte Zweiräder und 12 Pkw angehalten und kontrolliert.

Die Polizei weist darauf hin, dass weitere Zweiradkontrollen durchgeführt werden.

 

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