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A6/Ramstein-Miesenbach – Durch die Spezialisten der Schwerverkehrsüberwachung wurde zur Sachbearbeitung ein Autotransporter übernommen, der von den Kollegen der Autobahnpolizei aus dem Verkehr gezogen wurde.

Es stellte sich heraus, dass acht ältere Gebrauchtfahrzeuge von Baden-Württemberg über Antwerpen nach Nigeria verbracht werden sollten. Vier der Fahrzeuge waren, soweit erkennbar, bis unters Dach mit Elektro.- und sonstigen Haushaltsgeräten beladen. Die Scheiben waren von innen abgedeckt, um den Transport der Gerätschaften zu verbergen.

Alle Türen sowie die Heckklappen der Fahrzeuge waren zusätzlich mit Bauschaum ausgespritzt, so dass die Fahrzeuge nicht mehr geöffnet werden konnten. Es wurde festgestellt, dass das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers um 18% überschritten war.

Hinsichtlich der Elektrogeräte besteht der Verdacht der illegalen Abfallverbringung, weitere Ermittlungen müssen durch die zuständigen Behörden in Baden-Württemberg noch getätigt werden. Die Weiterfahrt wurde untersagt, die betreffenden Fahrzeuge werden durch einen hinzugerufenen Autotransporter wieder an den Absender zurück verbracht.

Die ordnungsgemäßen Fahrzeuge können ihre Reise via Afrika fortsetzen. Vom Fahrzeugführer wurde eine Sicherheitsleistung einbehalten, gegen den Absender der Gerätschaften folgen Ermittlungen nach dem Abfallverbringungsgesetz.

Foto: Polizei – Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Polizei Rheinland-Pfalz.
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