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Saarbrücken/Valencia. Das Dezernat für Menschenhandel des Landespolizeipräsidiums (LPP) ermittelt bereits seit April dieses Jahres gegen einen 22-jährigen Rumänen u.a. wegen Zwangsprostitution und Zuhälterei. Da sich der Mann nach Bekanntwerden der laufenden Ermittlungen ins Ausland abgesetzt hatte, suchten Polizei und Staatsanwaltschaft mit europäischem Haftbefehl nach ihm. Bereits am 23.09.2018 (Sonntag) konnte der Flüchtige von den spanischen Behörden in der Nähe von Valencia/Spanien festgenommen werden.

Der Festgenommenen wird verdächtigt in Saarbrücken zwei Rumäninnen durch körperliche und seelische Misshandlungen in zur Prostitution gezwungen zu haben. Außerdem soll er an einer Vielzahl von Tankbetrügereien im Saarland und dem benachbarten Ausland beteiligt gewesen sein.

Da der Tatverdächtige ins Ausland geflüchtet war, übernahmen die Zielfahnder Anfang September die Ermittlungen. Hierbei konnten familiäre Bezüge nach Valencia festgestellt werden. Außerdem hatte der untergetauchte Mann in der Vergangenheit in der Region Valencia mehrere Fahrzeuge auf seinen Namen zugelassen.

Aufgrund dieser Ermittlungsergebnisse gelang der spanischen Polizei dann die Festnahme des 22-Jährigen. Vergangen Freitag (05.10.2018) überführten die Zielfahnder den Mann von Spanien nach Deutschland. In Frankfurt am Main angekommen, verkündete ihm ein Richter den Haftbefehl. Anschließend wurde er in die JVA Frankfurt verbracht, von wo aus er in den kommenden Tagen nach Saarbrücken überführt wird.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.
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