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Sulzbach – Gegen 7 Uhr ereignete sich ein Massenunfall auf der A623 in Richtung Saarbrücken kurz nach der Ausfahrt Sulzbach-Altenwald. Der Fahrer des ersten Fahrzeugs schilderte dem Unfall aufnehmenden Polizei-Beamten, dass er aufgrund eines Fahrmanövers eines vorausfahrenden Autos ausweichen und abrupt abbremsen musste. Dadurch wurde eine Kettenreaktion in Gang gesetzt: Sieben weitere Pkw krachten ineinander. Bei den nachfolgenden Autos wurde der Motorbereich zum Teil erheblich eingedrückt. Es entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Vier Insassen wurden mit leichten Verletzungen zur weiteren Beobachtung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Vier Rettungswagen und zwei Notärzte waren im Einsatz.

Auch die Feuerwehr Sulzbach wurde zur Einsatzstelle gerufen, da am Notruf zunächst von einem brennenden Fahrzeug und einer eingeklemmten Person die Rede war. Laut eines Feuerwehrsprechers bewahrheitete sich dies nicht. Der aufsteigende Qualm wurde wohl durch einen geplatzten Kühler verursacht.

Abschleppdienste waren damit beschäftigt, die Straße schnell wieder frei zu bekommen.

Aufgrund des Berufsverkehrs bildeten sich auf der A623 und an der Überleitung von der A8 kilometerlange Staus sowie auf allen Nebenstrecken, die noch bis etwa 9:00 Uhr andauerten.

Zur Stunde wird noch auf ein Reinigungsfahrzeug gewartet, um die ausgelaufenen Betriebsstoffe zu entsorgen.

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