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Auf der A6 im Saarland musste die Feuerwehr am Montagabend gleich zu zwei Einsätzen in nicht mal einem Kilometer Entfernung ausrücken.

Der Unfall ereignete sich gegen 19:00 auf der A6 in Richtung Kaiserslautern, als ein Gefahrgutlaster auf dem Beschleunigungsstreifen befand. Vermutlich wollte dieser ausscheren auf die A6. In diesen Lkw krachten drei nachfolgende Autos, nämlich zwei Pkw und ein Pick-Up-Kleintransporter, der beladen war mit zwei Autos.

Die beiden Pkw-Fahrer wurden verletzt und mit dem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser zur weiteren Behandlung gebracht. Ein Fahrer erlitt laut Feuerwehrsprecher Kai Hegi schwere Verletzungen.

„Der Lkw war mit nicht kennzeichnungspflichtigen Mengen von Gefahrgütern beladen. Genauer handelte es sich um mehrere gefüllten Druckluftflaschen mit Sauerstoff. Diese wurden durch den Aufprall nicht beschädigt ergaben unsere Untersuchungen“, so Feuerwehrsprecher Kai Hegi.

Alle Fahrzeuge waren erheblich beschädigt und nicht mehr fahrbereit. Die beiden Autos auf dem Transporter wurden ebenso zusammenschoben und verformt.

Die A6 in Richtung Kaiserslautern war gut eine Stunde lang voll gesperrt.

Gegen 20 Uhr wurde die A6 in Richtung Kaiserslautern einspurig an der Unfallstelle vorbei freigegeben. Der Auffahrtsbereich von Zweibrücken und Richtung Kaiserslautern sowie von Neunkirchen in Richtung Kaiserslautern ist zur Stunde wegen der Bergungsarbeiten noch gesperrt.

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