FCS verliert Derby gegen Kaiserslautern – Pyro, Rot und Stinkefinger

Der 1. FC Saarbrücken hat ein Gift und Galle Derby heute in Kaiserslautern vor rund 47.000 Zuschauern (ausverkauft) mit 1:3 (0:1) verloren. Also hat der Verein aus der Landeshauptstadt wieder keinen Derbysieg feiern können. Nach einer 1:0 Führung durch Boyd (per Foulelfmeter im Nachschuss – FCS-Torwart Batz hatte den ersten Schuss zunächst pariert) verlor der 1. FC Kaiserslautern kurz vor der Halbzeit einen Spieler mit einer glatten roten Karte. Fortan mussten die Roten Teufel also eine komplette Halbzeit in Unterzahl spielen.

Ausverkauftes Haus und bestes Fußballwetter – 47.000 Fans fieberten dem Südwest Derby entegegen

Kurz nach der Pause schienen die Blauschwarzen diesen Vorteil für sich zu nutzen. Der zur Halbzeit eingewechselte Tobias Jänicke war es, der den viel umjubelten 1:1 Ausgleich erzielte. Doch wer aus FCS-Sicht glaubte, dass die Partie nun zu Gunsten des Teams aus Saarbrücken kippte, sah sich getäuscht. Die Blauschwarzen kamen einfach nicht richtig in die Partie und so konnten die Hausherren aus Kaiserslautern abermals durch Boyd in Führung gehen. Am Ende hieß es gar 3:1 für den FCK (Redondo in der 65. Minute).

FCK-Fan-Choreo vor dem Spiel

Der FCS verabschiedet sich mit dieser Niederlage endgültig aus dem Aufstiegsrennen. Auch haben sich einige FCS-Fans mit vielen gefährlichen Pyros nicht mit Ruhm bekleckert – Im Gegenteil. Immer wieder waren Böller zu hören und Raketen flogen auf den Platz, so dass der Schiedsrichter mehrmals kurz davor war, das Spiel zu unterbrechen.

FCS-Fans zündeten mehrfach Pyrotechnik und feuerten Raketen auf den Rasen

Eine ganz unglückliche Figur gab aber auch FCK-Co.Trainer Frank Döpper ab. Immer wieder stichelte er an der Seitenlinie, redete permanent auf Schieds- und Linienrichter ein und zeigte in der 2. Halbzeit offen und mehrfach den Stinkfinger Richtung FCS-Fankurve. Damit hat er den blauschwarzen Anhang in einer sowieso schon aufgeheizten Situation immer weiter provoziert. Ein Zeichen von Größe war das leider nicht, sondern sondern pure Respektlosigkeit.

Musste mehrmals von den eigenen Leuten beruhigt werden: Lautern Co-Trainer Döpper

Der 1. FC Kaiserslautern bleibt durch den Sieg weiterhin fest auf Aufstiegskurs

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