Nach Hundeangriff in Gerlfangen: Jetzt wehrt sich der Hundehalter

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Am 30. April soll eine 31-jährige Spaziergängerin in Gerlfangen von einem nicht angeleinten Hund gebissen worden sein. Blaulichtreport Saarland hat hier von dem Vorfall berichtet. Die Erkenntnisse basierten dabei auf polizeilichen Ermittlungen anhand einer Pressmitteilung der Saarlouiser Polizei. Jetzt hat sich der Hundehalter, Peter S., zu Wort gemeldet und wehrt sich in einem Schreiben an Blaulichtreport Saarland, Peta, dem SR und der Saarbrücker Zeitung.

Hier die Schilderung des Sachverhaltes des Hundehalters im Wortlaut:

Ich beziehe mich auf den Vorfall vom 30.04.2022 um ca. 16.00 Uhr in Gerlfangen mit dem schwarzen Hund. Ich bin der Traktorfahrer und habe mich bereits am 02.05.22 bei der Polizei gemeldet und den Vorfall geschildert, wie er sich tatsächlich ereignet hat. Ich habe, nachdem ich bemerkt habe, dass mein Hund zuhause wohl ausgebrochen und meinem Traktor gefolgt war und der Radfahrerin ins Bein gezwickt hat, sofort reagiert und bin zu der Frau gegangen, um zu schauen, ob sie ernsthaft verletzt war. Aber das war nicht der Fall. Sie sagte, es wäre alles in Ordnung, stieg auf ihr Fahrrad und fuhr weiter. Unser Hund ist ein Hofhund, der mit uns in der Familie zusammen auf dem Hof lebt. Wir besitzen seit 50 Jahren Hunde, da wir einen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaften. Dieser Vorfall schädigt unseren Ruf massiv, da wir den Betrieb seit 2010 auf Bio-Basis mit Direktvermarktung unserer Produkte führen. Desweiteren stimmen die Darstellungen, wie sie weiterhin tagtäglich in der Zeitung veröffentlicht werden, nicht! Es ist kein Ermittlungsverfahren mehr zugange, da ich, wie bereits erläutert, schon am Montag Kontakt mit der Polizeibehörde in Saarlouis hatte. Desweiteren ist nicht korrekt, dass die Frau eine blutige Bisswunde erlitt und sich niemand um die Frau kümmerte.

Da diese falschen Veröffentlichungen eine extreme Existenzgefährdung durch Rufschädigung für mich bedeuten und ich dadurch Gefahr laufe, Kunden zu verlieren, fordere ich die umgehende Richtigstellung des Sachverhalts in der Öffentlichkeit!

Welche Darstellung nun tatsächlich der Wahrheit entspricht wird sicherlich Gegenstand weiterer polizeilicher Ermittlungen sein.

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