Familiendrama von Saarbrücken – Die neuesten Informationen

Im Fall des schlimmen Familiendramas von Saarbrücken, welches sich am gestrigen Abend in der Forbacher Straße ereignet hat, gibt es zwischenzeitlich neue Erkenntnisse. Demnach konnte die Polizei diverse Zeugen befragen und sich ein genaueres Bild davon machen, was sich im Haus und auf dem Balkon abgespielt haben könnte.

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Die Familie wohnt in Hessen (Main-Taunus-Kreis), war auf Besuch bei den Eltern der Mutter in Saarbrücken. Am Abend soll es dann plötzlich Kindergeschrei gegeben haben, woraufhin Nachbarn die Polizei verständigt haben. Auch eine Frau soll geschrieen haben. Danach passierte das unfassbare Drama. Wie die Polizei nun bestätigte, soll die Mutter unter Tötungsverdacht stehen. „Es wird wegen Mordes und versuchten Mordes zum Nachteil der Kinder ermittelt“, so Polizeisprecher Falk Hasenberg gegenüber diversen Medien. Die Mutter soll dabei zunächst die beiden Kinder von einer Balustrade, einer Art Balkon zum Garten des Hauses hin, geworfen haben. Danach sei sie selbst gesprungen. Laut Polizei war die Balustrade mit einem Geländer gesichert, so dass die ermittelnden Beamten sicher sind, dass die beiden 3 und 1 Jahre alten Kinder diese nicht selbst hätten überklimmen können.

Hier geschah das Unglück: Die Forbacher Straße in Saarbrücken

Den Sturz aus ca. 5 Metern überlebte die ältere Tochter nicht. Sie starb im Krankenhaus an ihren schweren Kopfverletzungen. Dem Einjährigen Mädchen soll – wie durch ein Wunder – nichts Schlimmeres passiert sein. Sie wird in einem Krankenhaus überwacht. Auch die Mutter wurde bei dem Sturz schwer verletzt. Sie soll sich mittlerweile in der Homburger Uniklinik befinden und dort von Polizeibeamten bewacht werden. Sie sei immer noch nicht ansprech- und vernehmbar.

Unterdessen berichtet die ‚Bild‘ davon, dass ein Zeuge sich dem Blatt gegenüber geäußert hat, dass der Vater der Kinder geschrieen haben soll: „Meine Frau hat die Kinder aus dem Haus geschmissen!“. Der Vater erlitt einen Schock und wird ärztlich betreut. Der Augenzeuge selbst soll sich dann um das auf dem Boden liegende einjährige Kind gekümmert haben. Die weiteren Hintergründe der Tat sind aber weiterhin unklar. Die Polizei sah allerdings Hinweise darauf, dass die Frau an einer psychischen Erkrankung leiden könnte.

 

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