Merzig: Mann soll Frau und Tochter (11) betäubt und vergewaltigt haben
JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken) Merzig – Vor dem Landgericht Saarbrücken wurden am gestrigen Montag (15. Januar 2024) schwerwiegende Vorwürfe gegen einen 51-jährigen Mann aus Merzig erhoben. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt ihn, im vergangenen Juli eine Frau und deren minderjährige Tochter nach der Verabreichung von Betäubungsmitteln vergewaltigt zu haben.
Laut Anklageschrift mischte der Angeklagte der Frau unbemerkt eine überdosierte Menge Valium ins Getränk, woraufhin sie das Bewusstsein verlor. In diesem Zustand soll der Mann sich an ihr vergangen haben. Ein Aufwachen der Frau während der Tat, gefolgt von erneutem Bewusstseinsverlust, wurde geschildert. Ebenso beschuldigt die Staatsanwaltschaft den Mann, das damals 11-jährige Mädchen mit dem Wirkstoff Diazepam betäubt und anschließend vergewaltigt zu haben. Die Tat soll der Angeklagte mit seinem Handy gefilmt haben.
Der Vorsitzende Richter wies darauf hin, dass im Falle einer Verurteilung eine Sicherungsverwahrung in Betracht gezogen wird, da der Angeklagte bereits in der Vergangenheit straffällig geworden und wegen eines Tötungsdelikts inhaftiert war. Während der Verlesung der Anklage zeigte der 56-jährige Angeklagte deutliche Zeichen der Betroffenheit.
Die mutmaßlichen Opfer, die Frau als Nebenklägerin, blicken ihrem Peiniger mutig entgegen. Ob der Angeklagte ein Geständnis ablegen wird, um dem betroffenen Mädchen eine Aussage zu ersparen, bleibt abzuwarten. Der Fall hat in der Öffentlichkeit für Entsetzen gesorgt und wird von der Justiz mit höchster Priorität behandelt. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)




