Heroin, Kokain und Cannabis: Erfolgreiche Drogenrazzia im Regionalverband
Saarbrücken – Im Regionalverband Saarbrücken haben Polizei und Zoll am Donnerstag (8. Januar 2026) umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen im Zusammenhang mit mutmaßlichem Drogenhandel durchgeführt.
Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt derzeit gegen insgesamt acht Beschuldigte im Alter zwischen 26 und 63 Jahren. Ihnen wird vorgeworfen, mit Betäubungsmitteln und Cannabis in nicht geringer Menge gehandelt zu haben. Im Zuge der Ermittlungen wurden zwei Männer vorläufig festgenommen.
Die Maßnahmen wurden von der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift durchgeführt, in der das Landeskriminalamt des Saarlandes und das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main zusammenarbeiten. Insgesamt durchsuchten die Einsatzkräfte neun Objekte im Regionalverband, darunter Wohnungen der Beschuldigten sowie weitere Räumlichkeiten, in denen Betäubungsmittel vermutet wurden.
Bei den Durchsuchungen nahmen die Beamten einen 45-jährigen und einen 36-jährigen Mann vorläufig fest. Beide sollen noch dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Zudem stellten die Einsatzkräfte eine Vielzahl an Beweismitteln sicher, darunter größere Mengen verschiedener Drogen. Nach Angaben der Ermittler handelt es sich unter anderem um Heroin im Kilobereich, Kokain, Amphetaminöl sowie Cannabis in erheblichem Umfang.
Darüber hinaus wurden eine scharfe Schusswaffe, ein Baseballschläger, Bargeld im niedrigen sechsstelligen Bereich sowie elektronische Geräte und Datenträger sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Die Ermittlungen dauern an. Die Staatsanwaltschaft weist darauf hin, dass bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung die Unschuldsvermutung für alle Beschuldigten gilt. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



