Oh nein! Neunkircher Giraffen-ZoOrakel sagt Deutschland-Pleite voraus

Neunkirchen – (Von unserem Reporter Thorsten Kremers – Bildergalerie am Ende des Beitrags) Die Spannung im Zoo Neunkirchen war greifbar, der Hals von Giraffen-Orakel-Hengst Kymani gewohnt lang, doch das Ergebnis schmeckt den deutschen Fußballfans so gar nicht: Glaubt man unserem tierischen Hellseher, droht der Nationalmannschaft am 20. Juni (Anpfiff 22:00 Uhr) eine bittere Pille gegen die Elfenbeinküste!

Für das offizielle „ZoOrakel“ wurde die Giraffenbrücke kurzerhand zur sportlichen Orakel-Meile umfunktioniert. Das Prinzip war denkbar einfach: Zwei knackige, frische Laubzweige, dekoriert mit den jeweiligen Nationalflaggen. Wer zuerst angeknabbert wird, gewinnt das Match.

Als sich die Gehegetür öffnete, fackelte Kymani nicht lange. Zielgerichtet schritt der 4,50-Meter-Riese ins Außengelände und legte sogar einen – für Giraffenverhältnisse – äußerst dynamischen Gemütlichkeitssprint hin. Direktes Ziel: Die Giraffenbrücke.

Doch statt nach den deutschen Farben zu greifen, steuerte Kymani ohne Umwege das grüne Buffet unter der Flagge der Elfenbeinküste an. Ein Haps, und das Urteil stand fest. Die Elfenbeinküste siegt, Deutschland guckt in die Röhre (oder in diesem Fall: in die Baumkrone). Kymani hat gesprochen: Der erste Snack ging eindeutig an die Westafrikaner. Für Jungs von Bundestrainer heißt das wohl: Warm anziehen heute Abend. Wer sich die ZoOrakel-Entscheidung im Video anschauen möchte, kann das hier tun (klicken).

Bevor nun die ersten Verschwörungstheorien laut werden – von wegen „afrikanische Solidarität“ und so: Der Zoo Neunkirchen stellt ausdrücklich klar, dass Kymani absolut unparteiisch agiert hat! Er kommt zwar ursprünglich vom afrikanischen Kontinent, hat aber mit dem Nationaltier der Elfenbeinküste (dem Elefanten) rein biologisch so gar nichts am Hut.

Dem deutschen Bundesadler fühlt er sich auf seiner Flughöhe von 4,50 Metern zwar rein optisch näher, aber eine spirituelle Verbindung gibt es auch hier nicht. Kymanis Tipp ist also das Ergebnis purer, unbestechlicher Intuition (oder schlicht des Appetits).

Hoffen wir einfach, dass unser sanfter Riese sich diesmal kapital geirrt hat und die deutsche Elf den Spieß auf dem Rasen umdreht. Wenn nicht, wissen wir zumindest schon jetzt, wen wir nach dem Abpfiff für den Frust verantwortlich machen können! JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"

Werbeblock erkannt

Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie Ihren Werbeblocker deaktivieren