Verdacht auf gefälschte Reisepässe: Bundespolizei schlägt im Saarland zu

Neunkirchen, Saarlouis, Saarbrücken – (Von unserem Reporter Brandon Lee Posse – Bildergalerie am Ende des Beitrag) Im Rahmen eines laufenden Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise haben Einsatzkräfte der Bundespolizei gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Saarbrücken mehrere Objekte im Saarland durchsucht.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft richten sich die Ermittlungen gegen zwei Männer. Sie stehen im Verdacht, an der Einfuhr gefälschter ausländischer Reisepässe beteiligt gewesen zu sein. Konkret sollen die Beschuldigten als Empfänger entsprechender Paketsendungen in Erscheinung getreten sein.

Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass sie selbst gefälschte Ausweisdokumente genutzt haben. Bereits am 19. Juni vollstreckten die Ermittler auf Anordnung des zuständigen Ermittlungsrichters insgesamt fünf Durchsuchungsbeschlüsse.

Betroffen waren Objekte in den Landkreisen Neunkirchen und Saarlouis sowie im Regionalverband Saarbrücken. Auch in Neunkirchen waren die Einsatzkräfte im Einsatz. Dort wurden nach Informationen, die unserer Redaktion vorliegen, Anwesen in der Schwebelstraße und in der Pasteurstraße durchsucht.

Neben den Wohnanschriften der Beschuldigten nahmen die Beamten auch weitere Adressen ins Visier, die im Zusammenhang mit den verdächtigen Paketsendungen stehen sollen.

Bei den Durchsuchungen konnten elektronische Geräte sowie verschiedene Dokumente sichergestellt werden. Diese werden nun ausgewertet und sollen weitere Erkenntnisse über die Hintergründe des Falls liefern.

Zu Festnahmen kam es nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht. Die Ermittlungen dauern weiterhin an. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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