Messer-Drohung in Saarbrücken: 34-Jährige verschanzt sich vor Polizei
Saarbrücken. Eigentlich wollen Polizeibeamte am Mittwochnachmittag (28. Oktober) lediglich einen Haftbefehl vollstrecken. Doch der Einsatz in einem Mehrfamilienhaus in der Saarbrücker Innenstadt entwickelt sich zu einer größeren Polizeilage. Am Ende müssen sogar Spezialeinheiten anrücken.
Als die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt an der Wohnung einer 34-Jährigen eintreffen, bedroht die Frau die Beamten nach Angaben der Polizei mit einem Messer. Anschließend zieht sie sich in ihre Wohnung zurück und verbarrikadiert sich dort.
Die Situation verschärft sich weiter: Die 34-Jährige droht laut Polizei damit, sich von den Einsatzkräften erschießen lassen zu wollen. Daraufhin sperrt die Polizei den Bereich rund um das Mehrfamilienhaus weiträumig ab. Wegen der unklaren Gefahrenlage werden Spezialeinheiten und weitere Spezialkräfte hinzugezogen.
Auch die Berufsfeuerwehr Saarbrücken und der Rettungsdienst stehen während des Einsatzes bereit. Die Polizei versucht unterdessen, die Lage unter Kontrolle zu bringen und die Frau zur Aufgabe zu bewegen.
Nach intensiven Maßnahmen gelingt es den Einsatzkräften schließlich, die 34-Jährige unverletzt in Gewahrsam zu nehmen. Wegen einer möglichen Eigen- und Fremdgefährdung wird sie anschließend zur Untersuchung in einer Fachklinik vorgestellt. Dort soll auch geprüft werden, ob eine Unterbringung erforderlich ist.
Der Großeinsatz hat auch Auswirkungen auf den Feierabendverkehr in der Saarbrücker Innenstadt. Wegen der Straßensperrungen kommt es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen. Nach dem Ende des Einsatzes werden die Sperren schrittweise aufgehoben. Verletzt wird bei dem Einsatz niemand. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)







