Nach Brandserie in Neunkirchen: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Neunkirchen – Nach mehreren Brandlegungen in der Neunkircher Innenstadt hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Wie die Ermittlungsbehörden am Mittwoch mitteilten, steht ein 45-jähriger Mann im Verdacht, für insgesamt drei Fälle von schwerer Brandstiftung verantwortlich zu sein.

Nach Angaben der Polizei kam es im Zeitraum zwischen dem 2. und dem 11. Januar 2026 zu mehreren Brandereignissen in der Innenstadt von Neunkirchen. Zweimal wurden dabei im Eingangsbereich der Christuskirche am Unteren Markt Feuer gelegt. In beiden Fällen setzten die Täter sogenannte Wurfbrandsätze mit flüssigem Brandbeschleuniger ein. Die Brände konnten gelöscht werden, ein größerer Schaden wurde verhindert.

Im Zuge umfangreicher Ermittlungen der Polizeiinspektion Neunkirchen in enger Zusammenarbeit mit der zuständigen Fachdienststelle für Branddelikte beim Landeskriminalamt gelang es den Ermittlern, einen 45-jährigen Mann als Tatverdächtigen zu identifizieren. Am Mittwoch wurde er vorläufig festgenommen.

Bei Durchsuchungsmaßnahmen stellten die Einsatzkräfte umfangreiche Beweismittel sicher. Gegen den Mann besteht der Verdacht der schweren Brandstiftung, teilweise im Versuch, in insgesamt drei Fällen. Der Tatverdächtige soll nun dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt werden, der über die Anordnung der Untersuchungshaft entscheidet. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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