Unbeleuchtetes Auto wird zur tödlichen Gefahr auf der A6
St. Ingbert – In der Nacht zu Sonntag (1. März 2026) hat ein hochgefährlicher Zwischenfall auf der A6 bei St. Ingbert für zwei Unfälle innerhalb kürzester Zeit gesorgt. Gegen 1.45 Uhr kam es zwischen den Anschlussstellen Rohrbach und St. Ingbert-Mitte in Fahrtrichtung Saarbrücken zu einem Unfallgeschehen, das nur durch Glück ohne Verletzte blieb.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei schleppte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer einen grauen Opel Astra über die Autobahn. Beide Fahrzeuge waren lediglich durch eine Abschleppstange verbunden, der Opel zudem unbeleuchtet. Rund 500 Meter vor dem Rastplatz Kahlenberg löste sich die Verbindung plötzlich. Der Opel geriet ins Schleudern, prallte gegen die Mittelleitplanke und kam schließlich ungesichert und entgegen der Fahrtrichtung auf der linken Fahrspur zum Stehen.
Statt anzuhalten und Hilfe zu leisten, setzte der Fahrer des schleppenden Fahrzeugs seine Fahrt fort und flüchtete von der Unfallstelle. Der zurückgelassene Opel blieb unbeleuchtet auf der Überholspur stehen – eine akute Gefahr für den nachfolgenden Verkehr.
Kurz darauf näherte sich ein weiterer Pkw der Unfallstelle. Der Fahrer erkannte das quer stehende Fahrzeug erst im letzten Moment, leitete eine Vollbremsung ein und verlor dabei die Kontrolle über sein Auto. Auch er prallte gegen die Mittelleitplanke und kam nur wenige Meter vor dem verunglückten Opel zum Stehen. Zwar blieben alle Insassen unverletzt, der Sachschaden an beiden Fahrzeugen sowie an der Leitplanke ist jedoch erheblich.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen Unfallflucht und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Abschleppfahrzeug oder dem Fahrer geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion St. Ingbert zu melden. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



