Spritpreise aktuell in Luxemburg fast 50 Cent je Liter billiger

Luxemburg hat zum 3. März seine staatlich festgelegten maximalen Kraftstoffpreise angepasst: Diesel ist nun 0,02 Euro teurer, der Rest bleibt gleich. Da Luxemburg über Frankreich, Belgien, Deutschland und die Niederlande beliefert wird, dürften sich die Entwicklungen jedoch weitgehend an jenen der Nachbarstaaten orientieren.

Ob die Regierung eingreifen wird, um die Auswirkungen abzufedern? „Grundsätzlich könnte der Staat über Steuern oder Unterstützungsmaßnahmen reagieren, aber aktuell ist das noch kein Thema“, sagt Jean-Marc Zahlen, Generalsekretär des «Groupement Pétrolier Luxembourgeois», im Interview mit L’Essentiel.

Anders als nach der Covid-Pandemie sei die Situation jedoch nicht von Produktionsausfällen geprägt: „Damals war ein Teil der Kapazitäten weggefallen. Heute hat der Markt viele Risiken bereits eingepreist, was stabilisierend wirken kann“, so der Experte. In Deutschland hingegen ist der Sprit so teuer wie seit fast zwei Jahren nicht: Tagesdurchschnitte von 1,794 Euro pro Liter E10 und 1,759 Euro pro Liter Diesel meldet die dpa.

Im Durchschnitt liegt der Preisvorteil für Dieselfahrer und Benziner normalerweise bei etwa 20 Cent, was das Tanken in Luxemburg für Grenzgänger attraktiv macht. Seit dem Iran-Krieg liegt die Differenz zu Deutschland bei rund 50 Cent – teilweise sogar mehr.

Der Spritpreis am Dienstagmorgen (3.3.26) an der Aral in Riegelsberg – Bild: Lesereporter

1,84 Euro kostet der Liter E10 und 1,90 Euro der Liter Diesel aktuell an den günstigsten Markentankstellen in Saarbrücken (Preise bei Total am 3. März um 1 Uhr). Aral Riegelsberg verlangt am Dienstagmorgen (3. März um 7 Uhr) für E10 stolze 2,04 Euro, für Diesel 1,98 Euro. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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