Kriminalstatistik 2025: Saarbrücken bleibt saarländisches „Los Santos“
Saarland – Die neue Kriminalstatistik zeigt für 2025 einen leichten Anstieg der Straftaten im Saarland. Insgesamt registrierte die Polizei 66.372 Fälle. Besonders stark fällt erneut der Regionalverband Saarbrücken ins Gewicht: Dort wurde fast jede zweite Straftat im Land erfasst. Deutlich weniger Delikte gab es dagegen in den nördlicheren Landkreisen.
Bei der Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich kein einheitliches Bild. In Merzig-Wadern und im Saarpfalz-Kreis stiegen die Fallzahlen spürbar an. Auch im Regionalverband Saarbrücken wurden mehr Straftaten registriert. Rückgänge verzeichneten dagegen unter anderem Saarlouis, Neunkirchen und St. Wendel.
Ein genauerer Blick auf Städte und Gemeinden ergibt weitere Unterschiede. Als statistisch sicherste Kommune im Saarland gilt erneut das Mandelbachtal. Ebenfalls weit vorne liegen Oberthal und Eppelborn. Vor allem kleinere Gemeinden kommen im Landesvergleich häufig auf deutlich niedrigere Belastungswerte.
Die höchste Kriminalitätsbelastung weist weiterhin Saarbrücken auf. Dahinter folgen unter anderem Lebach, Neunkirchen, Perl und Saarlouis. Grundlage für diesen Vergleich ist die sogenannte Häufigkeitszahl, also die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner. Sie zeigt, wie unterschiedlich die Sicherheitslage je nach Wohnort ausfallen kann. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



