Nachwuchs im Zoo: Trampeltierbaby sorgt für Freude in Neunkirchen
Neunkirchen – Im Neunkircher Zoo gibt es erfreuliche Nachrichten: Anfang März ist erstmals seit vielen Jahren wieder ein Trampeltier zur Welt gekommen. Die junge Stute, geboren am 4. März, ist das erste Jungtier von Mutter „Hope“, die erst vor wenigen Jahren aus einem anderen Zoo ins Saarland kam. Für das Team vor Ort ist es ein besonderes Ereignis – schließlich liegt die letzte Geburt dieser Tierart bereits lange zurück.
Ganz reibungslos verlief der Start ins Leben jedoch nicht. Die unerfahrene Mutter akzeptierte ihr Jungtier zunächst nicht beim Säugen, weshalb die Tierpfleger eingreifen mussten. Seitdem wird das kleine Trampeltier mehrmals täglich per Flasche versorgt. Nach anfänglichen Problemen mit der Umstellung auf Ersatzmilch entwickelt sich das Jungtier inzwischen stabil und zeigt sich neugierig und verspielt im Umgang mit seinen Betreuern.
Auch innerhalb der Tiergruppe läuft die Eingewöhnung vorsichtig an. Während Vater „Mojo“ das Geschehen noch aus der Distanz beobachtet, wurde die Anlage so angepasst, dass Mutter und Jungtier zunächst in einem geschützten Bereich bleiben können. Eine weitere Stute der Gruppe zeigt bereits Interesse an dem neuen Herdenmitglied, bleibt dabei jedoch ruhig und zurückhaltend.
Für den Zoo ist die Geburt nicht nur emotional bedeutsam, sondern auch ein kleiner Beitrag zum Erhalt der Tierart, deren wilde Verwandte als stark gefährdet gelten. Nun soll das Jungtier auch einen passenden Namen erhalten: Besucher können online über mehrere Vorschläge abstimmen. Mit der späteren Patenschaft bietet sich zudem die Möglichkeit, das junge Tier künftig noch enger zu begleiten.

Ein Name fehlt der kleinen Trampeltierstute allerdings noch – und dabei dürfen die Besucher mitentscheiden. Der Zoo hat drei Vorschläge zur Auswahl gestellt, über die bis zum 23. April auf den Social-Media-Kanälen abgestimmt werden kann. Zur Wahl stehen „Naran“, ein mongolischer Name mit der Bedeutung „Sonne“, „Baatarjin“, angelehnt an das Wort für Held oder Krieger, sowie „Hinari“, was im Japanischen „Sonnenschein“ bedeutet und zugleich eine persönliche Verbindung zu einer Zoo-Mitarbeiterin hat. Sobald eine Entscheidung gefallen ist, werden zudem Taufpaten gesucht: Diese haben die Möglichkeit, dem Jungtier im Rahmen eines Patentags im Mai offiziell seinen Namen zu verleihen. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)



