A620-Baustelle: Viel Stau, wenig Arbeit – Pendler verlieren die Geduld

Saarbrücken / Vöklingen – Seit zwei Wochen ist auf der A620 zwischen Saarbrücken und Völklingen Baustelle – und für viele Autofahrer ist sie jetzt schon das Ärgernis des Jahres. Einspurig, Stop-and-Go, genervte Pendler. Und das Ganze soll noch bis 2028 so weitergehen? Da reibt sich manch einer verwundert die Augen – gelinde gesagt, denn nicht wenige fühlen sich gar regelrecht verkokelt.

Denn wer aktuell über die Strecke fährt, fragt sich unweigerlich: Wo wird hier eigentlich gebaut? Zwei Wochen nach Start der Maßnahme zeigt sich vor Ort ein Bild, das viele ratlos zurücklässt. Kilometerlange Baustelle – aber weit und breit kein Bauarbeiter, keine Maschinen, keine sichtbaren Fortschritte. Stattdessen nur Absperrungen und Stau. Für viele fühlt sich das eher nach „Baustelle ohne Bau“ an.

Die Folge: Frust pur. Gerade im Berufsverkehr wird die A620 zur Geduldsprobe. Und als wäre das nicht genug, häufen sich auch noch die Unfälle in den engen Baustellenbereichen – oft mit Vollsperrungen und noch mehr Chaos. Viele Autofahrer haben längst das Gefühl, hier einfach ausgebremst zu werden, ohne dass sich sichtbar etwas bewegt.

Auch politisch sorgt das Thema für Zündstoff. Nach einer stundenlangen Vollsperrung, weil ein Schwertransport in einer Baustelle stecken blieb, fordert die CDU jetzt ein besseres Baustellenmanagement. Konkret: mehr Planung, bessere Abstimmung und vor allem weniger Chaos. Denn aktuell wirkt es so, als würde jeder einfach vor sich hin bauen – oder eben auch nicht. Klar ist: Wenn das so weitergeht, wird die A620 für viele im Saarland noch lange ein echter Nervenfaktor bleiben. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"

Werbeblock erkannt

Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie Ihren Werbeblocker deaktivieren