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Heftige Gewitterzelle fegt übers Saarland – Frau stirbt in Rheinland-Pfalz

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Saarland/Rheinland-Pfalz – (Video am Ende des Beitrags) Binnen weniger Minuten schlug das Wetter am Mittwochabend (19. August 2026) in Teilen des Saarlandes um. Eine kurze, aber heftige Gewitterzelle zog von Luxemburg kommend über die Region hinweg. Während das Saarland trotz schwerer Sturmböen vergleichsweise glimpflich davonkam, endete das Unwetter im benachbarten Rheinland-Pfalz für eine Frau tödlich.

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Gegen 21.30 Uhr erreichten unsere Redaktion die ersten Meldungen, Fotos und Videos von Leserreportern. Darauf waren zahlreiche kräftige Blitze zu sehen. Die Gewitterzelle war zuvor aus Richtung Luxemburg herangezogen und erreichte zunächst den Westen des Saarlandes. Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich der zuvor vergleichsweise ruhige Abend in ein heftiges Gewitter.

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Der Deutsche Wetterdienst hatte vor schweren Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 85 und 100 Kilometern pro Stunde gewarnt. Hinzu kamen örtlicher Starkregen mit Mengen um 25 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde sowie kleinkörniger Hagel. Die Gewitterzelle zog anschließend einmal quer über das Saarland. Besonders betroffen waren der Norden und die Mitte des Landes – unter anderem der Bereich von Mettlach und Merzig über Saarlouis und Heusweiler bis in Richtung Neunkirchen und St. Wendel.

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Trotz der Intensität blieben die Auswirkungen nach Angaben der Polizei im Saarland überschaubar. Vereinzelt hielten Bäume und Äste den starken Böen nicht stand. Zwischen etwa 22 Uhr und Mitternacht fiel zudem in Teilen von Losheim der Strom aus. Als mögliche Ursache gilt ein Blitzeinschlag. Mittlerweile sind nach Angaben der Polizei sämtliche betroffenen Haushalte wieder mit Strom versorgt.

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Größere Regenmengen oder massive Überflutungen wurden im Saarland nicht registriert. Auch Verletzte gab es nach bisherigem Kenntnisstand nicht. Damit hatte die Region trotz der eindrucksvollen Blitzaktivität und der teils heftigen Windböen Glück.

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Tragisch endete das Unwetter dagegen im benachbarten Rheinland-Pfalz. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Remagen suchten zwei Spaziergängerinnen während des Gewitters Schutz unter einer überdachten Sitzgruppe an einem Wirtschaftsweg. Hinter dem Unterstand wurde ein Baum durch das Unwetter entwurzelt und stürzte auf die Sitzgruppe.

Beide Frauen wurden von dem umstürzenden Baum getroffen. Eine 47-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Für ihre 58 Jahre alte Begleiterin kam dagegen jede Hilfe zu spät: Sie erlag nach Polizeiangaben ihren schweren Verletzungen. Damit forderte die Unwetterfront, die zuvor über die Region hinweggezogen war, bei unseren Nachbarn ein Todesopfer.

Hier ein Videozusammenschnitt unserer Leserporter:

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