Zu lange im kalten Wasser? Person schafft Rückweg vom Kneippbecken nicht mehr

St. Ingbert – Nächtlicher Rettungseinsatz am Glashütter Weiher: In der Nacht zum Samstag (26. September 2026) musste die Feuerwehr ausrücken, nachdem eine stark unterkühlte Person im Bereich des dortigen Wassertretbeckens aufgefunden worden war. Die Person hatte nach eigenen Angaben längere Zeit im kalten Wasser verbracht.

Kurz nach 1 Uhr wurden die Löschbezirke Rohrbach und St. Ingbert-Mitte alarmiert. Der Rettungsdienst benötigte Unterstützung am Kneippbecken, das abseits des Parkplatzes im Waldgebiet liegt. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war die betroffene Person zwar stark ausgekühlt, aber ansprechbar.

Gegenüber den Helfern gab sie an, sich zuvor über einen längeren Zeitraum im kalten Wasser aufgehalten zu haben. Die Unterkühlung war inzwischen offenbar so weit fortgeschritten, dass sie den Weg vom Wassertretbecken zurück zum Parkplatz nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen konnte.

Die Feuerwehr leuchtete daraufhin den dunklen Bereich rund um das Kneippbecken und die Wege aus. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurde die Person anschließend zu Fuß in Richtung Rettungswagen begleitet. Für den Fall, dass ein Transport zu Fuß nicht möglich sein sollte, stand zusätzlich das geländegängige UTV des Löschbezirks St. Ingbert-Mitte bereit.

Nach rund 45 Minuten war der Einsatz vor Ort beendet. Die unterkühlte Person wurde mit dem Rettungswagen zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Weshalb sie sich mitten in der Nacht längere Zeit im kalten Wasser aufgehalten hatte, geht aus den bislang vorliegenden Informationen nicht hervor.

Auch nach der Übergabe war der Einsatz für die Feuerwehr noch nicht ganz beendet: Die Einsatzkräfte begleiteten den Rettungswagen durch das Waldgebiet bis zur Straße, bevor die Helfer wieder einrücken konnten. JETZT den neuen Blaulichtreport Saarland WhatsApp-Kanal abonnieren und IMMER DIREKT auf dem Laufenden bleiben (hier klicken)

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