Saarbrücken. Einen Sattelzug, der auf der Autobahn A 6 im Bereich Landstuhl einen Unfall verursacht und sich von der Unfallstelle entfernt hatte, stoppten Beamte des Verkehrsdienstes Ost bei Rohrbach. Wegen zahlreicher Mängel untersagten die Polizeibeamten dem Fahrer die Weiterfahrt.

Am gestrigen Donnerstag (17.10.2013) fahndete die Polizeiinspektion in Landstuhl nach dem LKW, weil er auf der Autobahn A 6 eine Brücke beschädigt und sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hatte. Beamte des Verkehrsdienstes Ost des Landespolizeipräsidiums stoppten den Lastzug auf der L 116 bei Rohrbach.

Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeuges wurden zahleiche Mängel festgestellt, die so gravierend waren, dass die Polizeibeamten dem 47-jährigen Fahrer aus Saarbrücken die Weiterfahrt untersagen mussten.

Die Ladung des Sattelzuges, der nach Antwerpen unterwegs war, bestand aus einem anderen LKW. Dadurch wurde die erlaubte Höhe von 4 Metern um 51 Zentimeter überschritten. Mit dieser Ladung hatte der Fahrer die Brücke auf der A 6 bei Landstuhl gestreift; durch umherfliegende Teile wurde außerdem ein Pkw beschädigt.

Die Beamten stellten weiter fest, dass das an dem LKW angebrachte Kurzkennzeichen abgelaufen, die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert und die zulässige Fahrzeugmaße in Höhe und Breite überschritten waren. Daneben waren die Ladefläche und andere Bauteile des Fahrzeuges durchrostet. Außerdem beförderte der Fahrer eine nicht ordnungsgemäß verstaute Gasflasche.

Gegen den Fahrer wurden entsprechende Straf- und Bußgeldverfahren eingeleitet.

Fotos: Polizei

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