Am Dienstag, 03.12.2013, kam es in der Innenstadt von Dillingen zu einem Verkehrsunfall, wobei eine 36jährige Fußgängerin und ihre 9jährige Tochter verletzt wurden.Polizeiabsperrung Gegen 07:55 Uhr beabsichtigte ein 21jähriger Pkw-Fahrer aus Richtung Merzig kommend von der Merziger Straße nach links in die Werderstraße abzubiegen. Dabei achtete er nicht auf  eine 36jährige Frau, die  zusammen mit ihren beiden 5 bzw. 9jährigen Mädchen die Fahrbahn der Werderstraße überschritt.

Der Pkw erfasste mit der Fahrzeugfront die Mutter sowie die 9Jährige. Während die Tochter nur leichte Verletzungen erlitt, musste die Mutter stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Lebensgefahr besteht nicht. Die 5Jährige blieb unverletzt.

Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, das die Sicht des 21Jährigen eingeschränkt war. Sowohl die Windschutzscheibe als auch die Seitenscheiben waren an den Rändern mit Eis behaftet.

Das Ereignis wird  zum Anlass genommen, erneut auf die Wichtigkeit einer uneingeschränkten Sicht bei der Nutzung von Kraftfahrzeugen hinzuweisen. Nicht nur, dass eine Ordnungswidrigkeit verwirklicht ist, wenn die Scheiben beim Betrieb  nicht vollständig von Eis oder Rauhreif befreit sind,  vielmehr die Verkehrssicherheit ist in erheblichem Maße gefährdet.

Von daher sollte ein Pkw-Fahrerin/Fahrer erst die Fahrt beginnen, wenn die Scheiben vollständig frei sind. Unter Umständen sollte man einplanen, einige Minuten früher als üblich sein Fahrzeug aufzusuchen um so genügend Zeit zu haben, eine 100 prozentige Verkehrstauglichkeit vor Fahrtantritt zu erzielen. Dies bedeutet auch, bei erneutem Beschlagen bzw. erneuter Eisbildung während der Fahrt anzuhalten und für uneingeschränkt frei Sicht Sorge zu tragen.

[accordions ][accordion title=“Hinweis“ load=“hide“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.[/accordion][/accordions]

 

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