Saarbrücken. Beamte der „Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Landespolizeipräsidiums und des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main“ sowie Beamte des Hauptzollamtes Saarbrücken nahmen am vergangenen Mittwoch (04.12.2013) im Rahmen eines gemeinsamen Einsatzes vier Männer nach einer Beschaffungsfahrt bei der Einreise nach Deutschland fest.

Die bereits seit Oktober 2013 geführten Ermittlungen zeigten, dass das Bandenquartett (vier Männer im Alter von 19, 21, 22 und 26 Jahren mit Wohnsitz in Neunkirchen) Betäubungsmittel (Marihuana) nach Deutschland einführte und diese anschließend verkaufte.

Als Kopf der Bande fungierte der 26-Jährige, der die regelmäßigen Beschaffungsfahrten in die Nieder-lande organisierte und aus dem Verkaufserlös der Drogen finanzierte. Die Fahrten erfolgten mit Fahrzeugen, die bei Autovermietern durch Mittäter angemietet wurden. Die so geschmuggelten Drogen verkaufte ein weiteres Bandenmitglied. Trotz der konspirativ und adhoc durchgeführten Beschaffungsfahrten gelang es den Ermittlern der Bande auf die Spur zu kommen.

Bei der Kontrolle der vier Tatverdächtigen, die am Mittwoch (04.12.2013) bei einer neuerlichen Beschaffungsfahrt über den Grenzübergang Perl nach Deutschland einreisten, fanden und beschlagnahmten Beamte des Hauptzollamtes Saarbrücken in der Rückenlehne des Fahrersitzes drei Nylontüten mit Marihuana (im 3-stelligen Grammbereich). In ihren Vernehmungen ließen sich die Tatverdächtigen teilgeständig ein.

Der 19-Jährige wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft nach Vernehmung und erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen, der gegen den 21-jährigen Mann erlassene Haftbefehl wurde gegen strenge Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Die beiden 22- und 26-jährigen Tatverdächtigen sitzen nach ihrer gestrigen Vorführung (05.12.2013) beim Haftrichter des Amtsgerichts Saarbrücken und dem Erlass von Haftbefehlen in der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken ein.

[accordions ][accordion title=“Hinweis“ load=“hide“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.[/accordion][/accordions]

Kommentare

Kommentare