Am vergangenen Mittwoch (29.01.14) erhielt ein Mann aus Bexbach, der Online-Banking betreibt, eine Mail seines Kreditinstitutes, in der er gebeten wurde, seine PIN zu ändern. Überrascht, dass ihm seine Bank das auf elektronischem Wege mitteilte, klickte er weiter und wurde aufgefordert, seine persönlichen Daten, wie Geburtsdatum, EC-Kartennummer, Personalausweisnummer, aktuelle PIN, sowie Benutzernamen und Codewort einzugeben.

Trotz Zweifeln an der Echtheit der Mail und daher einer genauen Nachschau, konnte der Mann nichts ungewöhnliches feststellen und gab die gewünschten Daten ein.

Selbst ein Virenschutzprogramm stellte keine Auffälligkeiten fest. Als er 2 Tage später sein Konto einsah, stellte er fest, dass dieses gesperrt worden war.

Ein Anruf bei seinem Kreditinstitut ergab, dass sich Unbekannte in seinen Online-Zugang eingehackt und Überweisungen von rund 8000 Euro auf ein Konto in Bulgarien veranlasst hatten.

Das Geld konnte nicht mehr rückgebucht werden. Zum Schutz vor dieser immer wieder erfolgreichen Betrugsmasche rät die Polizei Folgendes: Teilen Sie keine persönlichen Daten im Internet mit. Nehmen Sie in solchen Fällen mit dem eigenen Kreditinstitut persönlich oder telefonisch Kontakt auf.

[accordions ][accordion title=“Hinweis“ load=“hide“]Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der saarländischen Polizei.[/accordion][/accordions]

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