Neunkirchen. Am späten Freitagabend, 23. Mai, ereignete sich auf der Bundesstraße B41 zwischen Sinnerthal und der Autobahnanschlusstelle Neunkirchen-City ein schwerer Verkehrsunfall bei dem zwei Menschen teilweise schwer verletzt wurden, für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die B41 über Stunden gesperrt werden. Nur wenige Stunden nach einem tödlichen Verkehrsunfall auf der B41 bei Niederlinxweiler ereignete sich auch auf einem Teilstück der B41 bei Neunkirchen ein folgenreicher Unfall. In Höhe der Anschlussstelle Bildstocker Straße stießen gegen 22 Uhr zwei Autos auf der dreispurig ausgebauten B41 zusammen. Als die Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Wiebelskirchen der freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen kurz darauf zusammen mit mehreren Fahrzeugen des Rettungsdienstes von der Saarbrücker Rettungsleitstelle zu dem Unfall alarmiert wurden, ging man von zwei in ihren Fahrzeugen eingeklemmten und verletzten Personen aus. Vor Ort fanden die Helfer von Feuerwehr und Rettungsdienst nur die 20-jährige Fahrerin des Opel Vectras eingeklemmt und schwer verletzt in ihrem Fahrzeug vor.

Ihre Beifahrerin hatte schon vor dem Eintreffen der Hilfskräfte den Opel gänzlich unverletzt verlassen. Ebenso konnte der Audifahrer sein Fahrzeug selbstständig, aber mit leichten Verletzungen, verlassen. In einer etwa 40-minütigen Rettungsaktion befreiten Feuerwehrangehörige aus der Neunkircher Innenstadt und Wiebelskirchen in enger Rücksprache mit dem Notarzt die Eingeklemmte aus ihrem Wrack. Durch den Zusammenprall wurde der vordere Teil des Opel stark gestaucht und die Beine der jungen Frau im Fußraum eingeklemmt. Mit einer hydraulischen Schere und einem Spreizer entfernte die Feuerwehr die Fahrertür des Opels und drückte den zusammengestauchten Fußraum soweit auseinander das die Fahrerin befreit werden konnte. Mit schweren Verletzungen wurde die Opelfahrerin von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Auch der Fahrer des Audi A1 wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Feuerwehreinsatz zog sich nach Abschluss der Rettungsarbeiten noch über mehrere Stunden bis fast vier Uhr in der Nacht hin. Die Unfallstelle wurde durch die Feuerwehr für einen Unfallgutachter ausgeleuchtet, danach unterstützte die Feuerwehr noch den Landesbetrieb für Straßenbau und ein Abschleppunternehmen beim Räumen der Unfallstelle. Für die gesamte Dauer des Einsatzes musste die Bundesstraße B41 zwischen dem Kreisverkehr am ehemaligen Praktiker-Baumarkt und der Einmündung der Westspange komplett für den Verkehr gesperrt werden. Lediglich ein Schwertransport konnte die Unfallstelle während der Unfallaufnahme in Rücksprache mit der Polizei passieren. Die Neunkircher Feuerwehr war mit rund 50 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen im Einsatz. Auch Kreisbrandinspekteur Werner Thom machte sich ein Bild von der Lage auf der B41 und unterstützte die Eisnatzleitung.

Der Rettungsdienst war mit zwei Notarzteinsatzfahrzeugen und drei Rettungswagen von der Wachen in Neunkirchen, Ottweiler und Sankt Ingbert angerückt.

 

 

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