In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden die Anwohner eines siebengeschossigen Wohnhauses in der Uhlandstraße in Saarbrücken durch einen Brand im Keller aus ihrer Nachtruhe gerissen. Schnell wurde vor Ort festgestellt, dass es sich hier um einen größeren Einsatz handelte.

In dem Gebäude befanden sich mehrere Wohnungen es waren ca. 54 Personen im Objekt gemeldet.
Aufgrund der Tatsache, dass sich schon mehrere Personen vor dem Gebäude befanden die über Atemnot klagten, wurden zur Behandlung eine Vielzahl von Rettungsmitteln eingesetzt.
Die Versorgung der zwischenzeitlich elf betroffen Personen übernahm der Leitende Notarzt.

Ein Trupp der Feuerwehr wurde zur Brandbekämpfung im Keller eingesetzt. Aus dem 5. Obergeschoß wurden jeweils drei Personen über Drehleitern gerettet.

Mittels Rauchverschlüssen wurde der Kellerbereich von Treppenraum abgeschirmt. Die einzelnen Wohnungen im Objekt wurden durch weitere Trupps überprüft. In Teilen des Gebäudes befanden sich weitere Bewohner im sicheren Bereich, auch diese wurden während des gesamten Einsatzes durch Einsatzkräfte betreut.

Der Kellerraum wurde belüftet, ebenso der Treppenraum. Der Brandraum wurde mittels Wärmebildkamera überprüft, dabei aufgefundene Glutnester gezielt abgelöscht.
Zur Sicherstellung des Brandschutzes in der Landeshauptstadt wurden mehrere Löschbezirke in Ihre Gerätehäuser in Bereitschaft gesetzt.

Für die Bewohner die sich vor dem Gebäude befanden wurde ein Bus der Saartallinien bereitgestellt.
Von den elf Verletzten wurden nach einer Sichtung durch den Rettungsdienst vier Personen in Saarbrücker Kliniken mit Verdacht auf Rauchgasintox eingeliefert.

Vor Ort waren neben dreiunddreißig Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr mit acht Fahrzeugen noch zehn Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit zehn Fahrzeugen, die Polizei mit vier Kommandos sowie der Kriminaldauerdienst.

Über die Schadenshöhe sowie die Schadensursache können keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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